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Diakonie- und Sozialstationen suchen Mitarbeiter

Es ist eine längst bekannte Tatsache: Der Demographische Wandel sorgt dafür, dass die Menschen immer älter werden. Damit steigt auch die Anzahl der Pflegebedürftigen. Fachkräfte im Bereich Pflege sind deshalb gesucht. Die Diakonie- und Sozialstationen im Landkreis Tübingen pflegen und versorgen rund 2.700 Menschen. Tendenz steigend. Derzeit kümmern sich darum 460 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Um für Nachwuchs zu werben, wollen sie am Samstag zu einem Infotag einladen.

Pflege im häuslichen Umfeld. Dafür sorgen, dass Menschen möglichst lange in den eigenen vier Wänden bleiben können.  Darum kümmern sich die Diakonie- und Sozialstationen im Landkreis Tübingen. Und der Personalbedarf wird immer größer.  "Man wird älter, man wird kränker, die Wahrscheinlichkeit von Pflegebedürftigkeit steigt, andererseits aber auch dank der Reform, auf die wir lange gewartet haben, auch die Möglichkeit, ein Mehr an Leistungen zu bekommen, mehr Ansprüche aus der Pflegeversicherung", erklärte Cornelia Weber vom Diakonischen Werk Tübingen
 
Die Diakonie- und Sozialstationen suchen vor allem Fachkräfte. Altenpfleger, aber auch Rettungsassistenten, medizinische Fachangestellte, Ergotherapeuten und und und. Im Bereich Mössingen / Bodelshausen / Ofterdingen, so Cornelia Schmidt von der Diakonie-Sozialstation gebe es auch gute Weiterbildungsmöglichkeiten. "Wir legen großen Wert darauf, dass wir unsere Fachkräfte  auch gut ausbilden", sagte Cornelia Schmidt.
 
Offene Stellen zu besetzen, das wird in der Pflege immer schwieriger, berichtet Willy Schreyeck von der Agentur für Arbeit in Reutlingen. Gute Chancen für Bewerber. "Wenn man sich einfach die Relation von Arbeitslosen und Offen Stellen anschaut, dann haben wir im Bereich Pflegeberufe eine so günstige Relation aus Bewerbersicht wie nirgendwo anders, rein rechnerisch kommt auf einen Bewerber eine offene Stelle", so Schreyeck. Insgesamt über alle Branchen hinweg bewerben sich im Durchschnitt drei Bewerber auf eine Stelle.
 
Die guten Berufsaussichten machen die Altenpflege attraktiv – nicht nur für junge Menschen, sondern auch für Quereinsteiger. Auch sie wollen die Diakonie- und Sozialstationen ansprechen. "Wir haben immerhin einen aus meiner Sicht respektablen Anteil an Menschen, die nicht 18, 19 oder 22 sind sondern wirklich bis an die 50 ran sind, die in einer späteren Lebensphase bringen können noch eine Ausbildung zu machen, weil sie genau wissen, sie haben danach Chancen."
 
Wer sich für einen Beruf in diesem Bereich interessiert, sollte am Samstag zwischen elf und vierzehn Uhr in der Villa Metz in der Hechinger Straße in Tübingen vorbeischauen.

(Zuletzt geändert: Freitag, 14.07.17 - 17:17 Uhr   -   399 mal angesehen)
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