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Mariaberg/Reutlingen:

KITAs im Fokus - Inklusionskonferenz des Landkreises Reutlingen

Die Inklusionskonferenz ist bereits seit 2013 fester Bestandteil des Veranstaltungskalenders des Landkreises Reutlingen. Inklusion beschreibt das Bewusstsein, dass Unterschiede normal sind und die Teilhabe an der Gesellschaft für alle gleichermaßen möglich ist - ob mit oder ohne Behinderung. Das Schwerpunktthema in diesem Jahr: die Inklusion in Kindertageseinrichtungen.
Inklusionskonferenz in Mariaberg

Menschen mit Behinderung sollen in der Gesellschaft leben können, wie Nicht-Behinderte auch. Sie sollen das Recht auf Bildung haben und entscheiden können, wo und mit wem sie wohnen – so die UN-Behindertenrechtskonvention. Im Landkreis Reutlingen leben knapp vierzigtausend Menschen mit einer Schwerbehinderung – Mit der Inklusionskonferenz soll ein gleichberechtigtes Zusammenlebenvorangebracht werden. Laut Landrat Thomas Reumann solle das Thema Inklusion lösungsorientiert und umsetzungsorientiert behandelt werden. Es solle Bewusstsein geschaffen werden, dass in kleinen Schritten Inklusion im Alltag umgesetzt werden könne.

Das kann im Kleinkindalter, wie auch in der Schule, in der Ausbildung oder im Berufsleben sein. Am besten jedoch gelingt das, wenn man bereits bei denDeshalb hat der evangelische Landesverband das Projekt InKLUsion ins Leben gerufen, bei dem es darum geht, vierundzwanzig ausgewählte KITAs bei der praktischen Umsetzung zu begleiten. Das Projekt läuft seit Zweitausendsechzehn und soll noch bis Zweitausendneunzehn weiter gehen. Kleinsten damit anfängt. Deshalb hat der evangelische Landesverband das Projekt InKLUsion ins Leben gerufen, bei dem es darum geht, 24ausgewählte KITAs bei der praktischen Umsetzung zu begleiten. Das Projekt läuft seit 2016 und soll noch bis 2019 weiter gehen.

Ein Zitat einer Teilnehmerin der Konferenz habe Reumann vor einigen Jahren sehr bewegt: "Inklusion haben wir erst dann erreicht, wenn wir nicht mehr darüber reden müssen."

Bis dahin sei es aber noch ein weiter Weg. Doch: Die kleinen Schritte, die der Landkreis in Richtung Inklusion machen würde, brächten die Gesellschaft immer näher zum Ziel. Am Ende, so daran glaubt Reumann fest, werde sein Wunsch, aus den vielen kleinen Schritten etwas Großes entstehen zu lassen, sich erfüllen. 

(Zuletzt geändert: Samstag, 14.04.18 - 08:10 Uhr   -   233 mal angesehen)
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