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Stuttgart:

Bahnprojekt Stuttgart21 wird eine Milliarde teurer - und später fertig

Das umstrittene Bahnprojekt Stuttgart21 soll rund eine Milliarde teurer werden als geplant. Das vermeldet die Deutsche Presseagentur und beruft sich auf Informationen aus Kreisen des Bahn-Aufsichtsrates. Die CDU im Land warnt jedoch davor, Stuttgart21 jetzt "gesund zu sparen".
Demo zu Stuttgart21

Mit der zusätzlichen Milliarde würde der Kostenrahmen der Bauarbeiten am neuen Stuttgarter Hauptbahnhof von 6,5 auf 7,6 Milliarden Euro steigen. Außerdem soll sich die Fertigstellung bis 2024 hinauszögern, heißt es in dem Bericht. Die Deutsche Bahn selbst hat bisher zu keiner der beiden Meldungen Stellung bezogen.

Im Oktober hatte Bahn bereits einen Terminverzug von 24 Monaten eingeräumt, der sich in den vergangenen Monaten "trotz vielfältiger Beschleunigungsanstrengungen nicht grundlegend reduziert hat".

Die Bahn hatte damals angekündigt, die Termin- und Kostenpläne zu überprüfen - aufgrund weiter bestehender "Termin- und Kostenrisiken". Außerdem wurde die Befürchtung geäußert, noch bevorstehende Ausschreibungen und Vergaben könnten wegen der am Markt zu beobachtenden Baupreissteigerungen teurer werden.

„Der Prüfungs- und Compliance-Ausschuss sowie der Vorstand der Deutschen Bahn AG sind deshalb übereingekommen, die Termin- und Kostenpläne zu überprüfen", erklärte Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla im Rahmen der 19. Lenkungskreissitzung in Stuttgart. Dazu wurde das Beratungsunternehmen PricewaterhouseCoopers zusammen mit der Ingenieurgruppe Emch+Berger beauftragt. Über die Ergebnisse soll der Aufsichtsrat der DB AG offiziell in der Dezember-Sitzung informiert werden.

Die stellvertretende Vorsitzende und parlamentarische Geschäftsführerin der CDU-Landtagsfraktion Nicole Razavi warnt heute davor, nun vorschnell Einsparungen auszuloten: "Die verkehrlichen Vorteile müssen in der vereinbarten Qualität zur Ausführung kommen, das gilt auch ohne Wenn und Aber für den Filderbahnhof als Verkehrsdrehscheibe und die Anbindung des Flughafens und der Gäubahn", betont die Landtagsabgeordnete. Darüber hinaus biete Stuttgart 21 weiter ein immenses städtebauliches Entwicklungspotential. "Hier ist die Stadt Stuttgart gefordert", so Razavi.

Sie betont: "Das Projekt muss so schnell wie möglich vollendet werden, alle Akteure müssen an einem Strang ziehen und alles für eine schnellstmögliche Fertigstellung tun." Die grün-schwarze Landesregierung habe sich zu Stuttgart 21 bekannt. "Es war und bleibt richtig, dass Stuttgart 21 mit all seinen verkehrlichen Vorteilen für die Region Stuttgart und für Baden-Württemberg realisiert wird", so Razavi. "Grundsätzlich sehen wir jede Kostensteigerung kritisch. Die öffentlichen Haushalte stehen vor großen Herausforderungen. Ab 2020 gilt die Schuldenbremse. Wir erwarten von der Bahn größtmögliche Transparenz. Sie ist jetzt gefordert. Nur so kann ein fairer Umgang zwischen den Partnern funktionieren."

Die parlamentarische Geschäftsführerin der CDU-Landtagsfraktion betont auch: "Es gibt Verträge zwischen den Projektpartnern. Dazu gehört auch eine Absprache, wie mit Kostensteigerungen umzugehen ist. Hier ist momentan eine Klage der Bahn anhängig."

Mittwoch, 29. November 2017
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Samstag, 03. Dezember 2016
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Der Chef der Deutschen Bahn, Rüdiger Grube, geht so deutlich wie nie auf Distanz zum umstrittenen Milliardenprojekt Stuttgart 21: Laut Spiegel sagte er auf einer Veranstaltung des Bundesverbands Führungskräfte Deutscher Bahnen: "Ich habe Stuttgart 21 nicht erfunden und hätte es auch nicht gemacht". [Weiterlesen]
Samstag, 17. September 2016
15:21 Warum Boris Palmer trotz Einladung nicht an Grundsteinlegung für Stuttgart21 teilnahm
Anlässlich der Grundsteinlegung für das Bahnprojekt Stuttgart 21 hat der Tübinger OB Boris Palmer seine Zweifel an dem Milliarden-Unterfangen bekräftigt. S21 koste mittlerweile sogar mehr, als er damals im Rahmen der vehementen Kritik behauptet habe, so Palmer zum SWR. Als Gegenwert stehe im schlimmsten Fall sogar eine Verschlechterung des Bahn-Verkehrs. [Weiterlesen]

00:52 Grundstein für Stuttgart21-Hauptbahnhof gelegt
Seit August wird die Bodenplatte für die neue Bahnsteighalle des Stuttgarter Hauptbahnhofs betoniert. Jetzt hat die Deutsche Bahn AG die symbolische Grundsteinlegung mit hochrangigen Vertretern aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft gefeiert. [Weiterlesen]
Mittwoch, 13. Juli 2016
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Das Landesverkehrsministerium sieht es als notwendig an, den Bau der Wendlinger Kurve zwischen dem Stuttgarter Flughafen und der Region Neckar-Alb zweigleisig auszuführen. Allerdings lehnt das Bundesverkehrsministerium es ab, dies in den Bundesverkehrswegeplan aufzunehmen. [Weiterlesen]
Dienstag, 07. Juni 2016
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Das Großprojekt Stuttgart einundzwanzig sorgt erneut für Aufsehen. Nach Medienberichten soll der Umbau des Stuttgarter Hauptbahnhofs zum Tiefbahnhof erheblich teurer werden als geplant. [Weiterlesen]
Mittwoch, 18. November 2015
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Freitag, 10. Juli 2015
09:13 EU gibt Milliarden für Verkehrsprojekte frei - Auch S21 und Rheintalbahn dabei
Die EU gibt heute voraussichtlich 1,7 Milliarden Euro frei, die bis 2020 in deutsche Verkehrsprojekte fließen sollen. In Baden-Württemberg soll Geld in die Rheintalbahn (Karlsruhe-Basel) fließen, sowie in den Ausbau der Strecke Stuttgart-Wendlingen inklusive der Einbindung des umstrittenen Bahnhofs Stuttgart 21. [Weiterlesen]
Dienstag, 05. Mai 2015
19:00 Kein Bürgerbegehren gegen Stuttgart21/ VGH weist Klage gegen Stadt Stuttgart ab
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Donnerstag, 22. Januar 2015
14:41 S21-Wasserwerfer-Verletzungen: Staatsanwalt beantragt Strafbefehl gegen Ex-Polizeipräsidenten
Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat heute beim Amtsgericht Stuttgart den Erlass eines Strafbefehls gegen den ehemaligen Polizeipräsidenten Stumpf wegen des Vorwurfs der fahrlässigen Körperverletzung im Amt beantragt, mit dem Ziel, gegen ihn eine Geldstrafe zu erwirken. Ihm wird vorgeworfen, am 30.09.2010 fahrlässig die Verletzung von vier Personen verursacht zu haben, indem er es unterlassen hat, darauf hinzuwirken, dass die Wasserwerferbesatzungen bei der Abgabe der Wasserstöße keine Köpfe von Demonstranten treffen. Einer der Verletzten hatte einen Teil seines Augenlichtes eingebüßt. [Weiterlesen]
Dienstag, 09. Dezember 2014
16:23 250.Montagsdemo gegen Stuttgart21: Demonstranten: "Grüne Umfaller"/"Abstimmungsbeteiligung war Fehler"
Vor dem Stuttgarter Hauptbahnhof ist gestern die 250. Montagsdemo gegen das umstrittene Bahnprojekt Stuttgart 21 über die Bühne gegangen. Laut der Veranstalter nahmen rund 7000 Menschen an der Protestkundgebung teil. Die Polizei ging hingegen von rund 3000 Teilnehmern aus. [Weiterlesen]

(Zuletzt geändert: Mittwoch, 29.11.17 - 14:57 Uhr   -   637 mal angesehen)
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