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Nachhall

Beile Ratut ist Finnin, schreibt aber in deutscher Sprache. Sie studierte Wirtschaftswissenschaften, Literatur und Skandinavistik in Finnland und in Deutschland. Viele Jahre hat sie in der Nähe von Frankfurt am Main gewohnt, heute lebt sie mit ihrer Familie jedoch wieder in Finnland. In ihrem zweiten Roman "Nachhall" führt sie die Leser nicht nur an die Grenzen ihrer Heldin, sondern auch an die Grenzen der menschlichen Existenz.     mehr

Der erste Mensch

Gespiegelt in der Figur Jacques Comery erzählt Camus von seiner Kindheit, die er mit seiner fast tauben, analphabetischen Mutter und einer dominanten Großmutter im Armenviertel Algiers verbringt. Auf der Suche nach einer Vaterfigur beginnt er, über die eigene Herkunft zu reflektieren.     mehr

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Der Junge im gestreiften Pyjama

Der neunjährige Bruno weiß nichts von der Endlösung oder dem Holocaust. Er ist unberührt von den entsetzlichen Grausamkeiten, die sein Land dem europäischen Volk zufügt. Er weiß nur, dass man ihn von seinem gemütlichen Zuhause in Berlin in ein Haus verpflanzt hat, das in einer öden Gegend liegt, in der er nichts unternehmen kann und keiner mit ihm spielt. Bis er Schmuel kennenlernt, einen Jungen, der ein seltsam ähnliches Dasein auf der anderen Seite des angrenzenden Drahtzauns fristet und der, wie alle Menschen dort, einen gestreiften Pyjama trägt. Durch die Freundschaft mit Schmuel werden Bruno, dem unschuldigen Jungen, mit der Zeit die Augen geöffnet. Und während er erforscht, wovon er unwissentlich ein Teil ist, gerät er unvermeidlich in die Fänge des schrecklichen Geschehens.     mehr

Baba Jaga

Will unterhält für die CIA eine Werbeagentur als Briefkastenfirma - doch leider ist er mit wichtigen Informationen allzu sorglos umgegangen und muss nun seinen ehemals so freundlichen Kollegen aus dem Weg gehen. Zoja verdient ihren Lebensunterhalt damit, reichen Männern das Geld aus der Tasche zu ziehen, hat ihren letzten Liebhaber aber leider auf reichlich ungeschickte Weise umgebracht. Charles Vidot, ein hart arbeitender Polizist mit Intuition, schöpft Verdacht - und wird kurzerhand in einen Floh verwandelt. Doch dann begegnet Zoja Will und ist von seinem Charme und seiner Naivität bezaubert. Aber die CIA kommt ihnen in die Quere, sie werden in wilde Abenteuer verstrickt, während die Polizei sich mit rätselhaften Verbrechen konfrontiert sieht - bis ganz Paris kopfsteht.     mehr

Wollte Waldemar wegen Wetter warnen

Helge Thun, uns vor allem bekannt aus der Comedystube, hat jetzt ein neues Buch geschrieben. "Wollte Waldemar wegen Wetter warnen" ist ein Best Of seiner gesammelten Werke aus zehn Jahren. Es sind in erster Linie eigene Texte.     mehr

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Wunder der Weihnacht: Kleine Geschichten

Es gibt sie noch, die kleinen Wunder, die das Herz erwärmen, die Seele fröhlich stimmen und Menschen aufeinander zugehen lassen. Ursula Berg erzählt von solchen Begegnungen in der Familie, unter Fremden und Freunden, Alten und Jungen, Bedürftigen und Hilfsbereiten.     mehr

Reise zwischen Nacht und Morgen

Vom ehemaligen Glanz ist im Circus Valentin nichts mehr zu spüren. Die Tiere sind alt geworden, der Clown, die Seiltänzerin, alle haben schon bessere Tage gesehen, als sie noch vor Königen spielten. Nun brennt auch noch der halbe Circus ab und Direktor Valentin weiß nicht mehr weiter. Da bekommt er eines Tages einen Brief aus dem Orient - eine aufregende Reise beginnt...     mehr

Siddhartha: Eine indische Dichtung

Auf der Suche nach dem Sinn seines Lebens schlägt der junge Brahmane Siddhartha viele Wege ein: Er wird Asket und Pilger, dann Kaufmann und Vater. Doch immer glaubt er, gescheitert zu sein, wird des Lebens überdrüssig, bis er eines Tages begreift, dass in der Vielfalt seiner Erfahrungen die Erkenntnis verborgen ist. Der große Charakterdarsteller Ulrich Matthes gibt der Weisheit von Hesses Werk eine Stimme, die uns nicht mehr loslässt.     mehr

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Die Märchentante, der Sultan, mein Harem und ich

Lose Seiten eines Märchens, genannt »Die Perlenkarawane«: Seit einer Berliner Winternacht vor über dreißig Jahren ist Helge Timmerberg davon fasziniert - und von seiner Erfinderin, Elsa Sophia von Kamphoevener. Als Mann verkleidet hatte sie an türkischen Lagerfeuern die besten Erzählungen gesammelt. Mit großer Wucht und Sinn für Komik schildert Timmerberg, wie die Geschichte der Märchenbaronin ihm immer wieder Türen, Herzen und Geldbörsen öffnete. Er erzählt von seinen Anläufen, mit ihrer Story Hollywood zu erobern, und von seiner eigenen Suche über Jahrzehnte, die ihn nach Kairo und an den Bosporus führte. Und von Marokko, dem Land, das ihn vom hartnäckigsten Liebeskummer befreite, ihm einen guten Freund schenkte und schließlich sogar den Vater zurückgab.     mehr

Kaiserstraße

Als Leo Böwe im Spätherbst 1957 durch die Frankfurter Kaiserstraße geht, hört er vom Mord an der Edelprostituierten Rosemarie Nitribitt. Der Name setzt sich in seinem Kopf fest wie der Name einer Geliebten, der er nie begegnet ist. Böwe ist im Begriff, eine Stelle als Vertreter für Waschmaschinen anzutreten, er lernt die Regeln des Geschäfts: "Der Verkauf beginnt, wenn der Käufer Nein sagt." Zehn Jahre später hat Böwe eine Tochter, Jule, die beiden haben es nicht leicht miteinander. Als Jule im Fernsehen den erschossenen Benno Ohnesorg sieht, beschließt sie: "Papi, wenn ich groß bin, erschieße ich dich auch."     mehr

Die Tochter der Schlange

Als Lîahnee von der Weißen Schlange zur Hüterin ihres Volks erwählt wird, jubelt ganz Lehanâr. Doch dann verwüsten riesige schwarze Bestien das blühende Reich! Verzweifelt ruft sie ihren geliebten Bruder zu Hilfe. Aber Minohem ist der Schwarzen Magie verfallen und will das Hüteramt für sich. Durch ein magisches Tor verbannt er Lîahnee in die Welt der Dunkelheit. Ohne Erinnerung an ihr früheres Leben scheint es für sie kein Zurück mehr zu geben … Poetisch, bildgewaltig, packend: Zwei faszinierende Welten in einem fesselnden Roman Märchenhafte High Fantasy     mehr

Stein sei ewig

Wie ein dunkler Schwamm hängt der November über der Pfalz, tränkt Land und Seelen mit endlosem Regen. Kriminalkommissarin Bettina Boll, gebeutelt vom Alltag mit zwei kleinen Kindern, missgünstigen Vorgesetzten und einer fiesen Tagesmutter, soll die Provinzvariante eines Kunstraubs aufklären. Das sieht ganz nach einer schikanösen beruflichen Unterforderung aus - doch der Tod ist schon unterwegs…     mehr

Wunschloses Unglück

"Unter der Rubrik VERMISCHTES stand in der Sonntagsausgabe der Kärntner "Volkszeitung" folgendes: "In der Nacht zum Samstag verübte eine 51jährige Hausfrau aus A. (Gemeinde G.) Selbstmord durch Einnehmen einer Überdosis von Schlaftabletten." Es ist inzwischen fast sieben Wochen her, seit meine Mutter tot ist, und ich möchte mich an die Arbeit machen, bevor das Bedürfnis, über sie zu schreiben, das bei der Beerdigung so stark war, sich in die stumpfsinnige Sprachlosigkeit zurückverwandelt, mit der ich auf die Nachricht von dem Selbstmord reagierte."     mehr

Wen der Rabe ruft

Jedes Jahr im April empfängt Blue die Seelen derer, die bald sterben werden, auf dem verwitterten Kirchhof außerhalb ihrer Stadt. Bisher konnte sie sie nur spüren, nie sehen - bis in diesem Jahr plötzlich der Geist eines Jungen aus dem Dunkel auftaucht. Sein Name lautet Gansey, und dass Blue ihn sieht, bedeutet, dass sie der Grund für seinen nahen Tod sein wird. Seit Blue sich erinnern kann, lebt sie mit der Weissagung, dass sie ihre wahre Liebe durch einen Kuss töten wird. Ist damit etwa Gansey gemeint? "Wen der Rabe ruft" ist der erste von vier Bänden.     mehr

Die Fliegenfalle: Über das Glück der Versenkung in seltsame Passionen, die Seele des Sammlers, Fliegen und .... ... das Leben mit der Natur

Jeder kennt diesen Moment, in dem man sich fragt: Warum mache ich das eigentlich alles? Bei Fredrik Sjöberg war er erreicht, als er sich mit einem Lamm im Arm auf den Straßen Stockholms wiederfand. Im folgenden Jahr zieht er auf eine Insel und lebt endlich seine Passion aus: Fliegen zu sammeln. Und dabei findet er etwas, für das es nur einen Ausdruck gibt: LEBENSGLÜCK.     mehr

Die erbeuteten Frauen: Sieben dramatische Geschichten

Was geschah eigentlich wirklich im Lager der Griechen vor Troja beim Streit um die geraubten Frauen? Wie gelangt man mit einem bizarren Talisman, einer Rippe der verstorbenen Großmutter, unbeschadet durch den Ersten Weltkrieg und mitten hinein in die Gründungswirren der Tschechoslowakei? Und warum entwendet der außerordentlich korrekte Prager Bankbeamte Wenzel Schaschek das Bildnis der Herzogin von Albanera aus dem Museum, nur um es später unversehrt zurückzubringen?     mehr

Ich. Darf. Nicht. Schlafen.

Ohne Erinnerung sind wir nichts. Stell dir vor, du verlierst sie immer wieder, sobald du einschläfst. Dein Name, deine Identität, die Menschen, die du liebst - alles über Nacht ausradiert. Es gibt nur eine Person, der du vertraust. Aber erzählt sie dir die ganze Wahrheit?     mehr

Ein Kelch aus Anderland

Auch das letzte Buch von Dankwart Paul Zeller beschäftigt sich mit seinem Lebensthema, der Versöhnung. Kunstvoll verwebt er Wahrheit und Fiktion. Und auch sein letztes Werk zeigt noch einmal seine Lebenskraft und seinen Humor.     mehr

Winterwind

Historische Romane sind ihre Spezialität. Jetzt hat sich die Schriftstellerin Petra Durst-Benning erstmals an zeitgenössische Geschichten gewagt. Ihr neues Werk "Winterwind" ist eine Sammlung von sechs Kurzgeschichten, die von sechs ganz unterschiedlichen Schicksalen erzählen. Alle Geschichten haben einen Bezug zu früheren Werken. Momentan stellt Petra Durst-Benning ihr neuestes Buch auf einer Lesereise in der Region vor.     mehr

Wer den Weg der Wahrheit geht, stolpert nicht: Worte an einen Freund

Zwischen November 1944 und Oktober 1946 schrieb Gandhi Tag für Tag einen kurzen Gedanken für einen Freund, der in einer schmerzlichen Situation Trost brauchte. Er spricht von Leben und Tod, Schmerz und Freude, Gewalt und Gewaltlosigkeit; in ihrer Tiefe und Einfachheit zeugen die Texte von der Erfahrung und Weisheit einer großen, tief gläubigen Persönlichkeit.     mehr

Die tausend Herbste des Jacob de Zoet

Stellen Sie sich ein Reich vor, das sich seit anderthalb Jahrhunderten von der Welt abschottet. Niemand darf hinaus, kein Fremder hinein. Und doch bietet ein schmales Fenster Einblick in diese nationale Festung: eine künstliche, ummauerte Insel in einem Hafen des Landes, bewohnt von einer Handvoll europäischer Händler. Das Land heißt Japan, der Hafen Nagasaki und die Insel Dejima, man schreibt das Jahr 1799. Dorthin versetzt David Mitchell seinen Helden, den jungen Handelsangestellten Jacob de Zoet, der hofft, auf der von Geschäftemachern und zwielichtigen Gestalten bewohnten Insel sein Glück zu machen. Stattdessen stößt ihn das Schicksal in ein wildes Abenteuer: Er verliebt sich in die Japanerin Orito, die Tochter eines Samurai und Hebamme, die sich vom Inselarzt Dr. Marinus medizinisch ausbilden lässt. Doch eines Tages stirbt Oritos Vater, und sie verschwindet. Plötzlich geht das Gerücht, sie sei in die Sklaverei verkauft worden, um seine Schulden zu begleichen. Jacob geht dem nach und wird in Falschheit, Verrat und Mord verstrickt …     mehr

DER HÖRKANON: Die deutsche Literatur - Erzählungen - Eine Auswahl auf 40 CDs

Der einmalige HÖRKANON deutscher Erzähler zum 90. Geburtstag von Marcel Reich-Ranicki Die Auswahl traf Marcel Reich-Ranicki, der auch das Vorwort spricht. Die Autorenbreite reicht hierbei von Goethe und Schiller über Kleist, Brentano, Hauptmann, die Brüder Mann, Kafka und Rilke bis zu Hesse, Böll und Johnson. Die deutsche Sprecherelite leiht ihnen ihre Stimme: Iris Berben, Martina Gedeck, Hansi Jochmann, Andrea Sawatzki, Dietmar Bär, Burghart Klaußner, Ulrich Noethen, Gert Voss und viele andere.     mehr

Ich bin hier bloß der Hamster

Hamster Oleg weiß genau, wie seine Menschen ticken. Ihm entgeht nichts, und er bekommt, was er haben will. Wie das geht? Bei Mädchen so: "Du legst das Köpfchen schief und schaust sie aus großen Kulleraugen an." Und so bei Jungs: "Du haust dich ins Laufrad und legst los." Kinder lieben Haustiere auf ihre Weise – und umgekehrt. Hamster Oleg ist ganz nahe dran am Alltag seiner Familie. Er kriegt alles mit, und er weiß genau, wer welche Rolle spielt. Ein solcher Hamster verfügt über eine große Menschenkenntnis, und deshalb ist es ein Vergnügen, mit Oleg über die Menschen zu schmunzeln, den Kopf zu schütteln und lauthals zu lachen. Ein bezauberndes Kinderbuch für alle, die Tiere lieben.     mehr

Das goldene Ei: Commissario Brunettis zweiundzwanzigster Fall

Für Patta ermittelt Brunetti diesmal nur pro forma, doch Paola ist unerbittlich: Sie will wissen, was für ein Mensch der Tote war, der bei den Brunettis in der Nachbarschaft umgekommen ist. Dabei sieht alles – zunächst – nach einem Unfall aus. Niemand will etwas gewusst haben. Doch auch Nichtstun kann zum Verhängnis führen. Brunettis privatester Fall.     mehr

Libyens grüne Hügel - Drei Frauen im Jeep durch das Land Gaddafis

Drei Journalistinnen haben sich in den Kopf gesetzt, in ihrem Jeep in Libyens Hauptstadt zu gelangen. Nicht nur ein gefährliches, sondern vor allem ein nervenaufreibendes Unterfangen. Alle Hürden der Bürokratie und der Ressentiments gegen Frauen in diesem Land müssen überwunden werden. So nehmen es die mutigen Frauen u.a. durchaus in Kauf, tapfer 1500 abenteuerreiche Kilometer Umweg durch die Sahara zu fahren, um endlich ans Ziel zu gelangen. Aber auch dort erwartet sie nichts als Misstrauen. Ihr selbstbewusstes Auftreten wird im Land Gaddafis nicht gerne gesehen. Sie stehen unter ständiger Beobachtung. Ihnen gelingt es dennoch, hinter die Kulissen zu blicken und das Land und seine Bewohner so zu sehen, wie sie wirklich sind. Im Genre Abenteuer und Reise muss man schon etwas Besonderes bieten, um sich einen festen Platz im Bücher-Dschungel zu erobern. Libyens grüne Hügel ist eines dieser Bücher, das man garantiert nicht aus der Hand legt, bis die letzte Seite umgeblättert ist.     mehr

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