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Römerstein:

Vorbildliches Engagement bei Inklusionskonferenz

Wie kommt der Landkreis Reutlingen in Sachen Inklusion voran? Das fragen sich die Mitglieder der Inklusionskonferenz jeden Tag. Um ein paar Antworten auf diese Fragen zu finden, haben sie sich in Römerstein getroffen und erfahren, wie Inklusion in der Gemeinde umgesetzt wird.

Heinrich Beck ist Inhaber der Bäckerei "BeckaBeck" und war der Gastgeber an diesem Nachmittag. In seinem Betrieb arbeiten zwei Menschen mit Behinderung und beide haben ihren festen Platz. Erste Vorstöße hat Heinrich Beck zusammen mit Tommy gemacht. Erst hat er Tommys Vertrag wochenweise verlängert, dann monatsweise und jetzt kann nur noch der Ruhestand dafür sorgen, dass Tommy die Bäckerei verlässt.

Er sei bereits seit 28 Jahren im Betrieb tätig und zu einer wichtigen Unterstützung geworden, da er sehr feinfühlig wäre. Ronny, ein weiterer Mitarbeiter mit Behinderung, sei immer gut gelaunt und lache den ganzen Tag. Die Beiden seien inzwischen gut in der Bäckerei angekommen. Beide haben auch außerhalb der Arbeitszeit persönliche Kontakte mit ihren Kollegen, was den Bäckereiinhaber freut.

Die Mitglieder der Inklusionskonferenz sind sich einig: Betriebe wie die Bäckerei "BeckaBeck", die Menschen mit Behinderung aktiv beteiligen, gebe es noch viel zu selten. Zahlreiche Mitglieder der Inklusionskonferenz sind deshalb dabei, die Menschen beispielsweise bei Stadtrundgängen zu sensibilisieren.

Silvana Gentile-Schneider, Mitglied im Kompetenzteam, erzählt, dass bei Stadtrundgängen verschiedene Läden angeschaut werden. Diese würden daraufhin untersucht werden, ob die Türen breit genug sind, ob der Laden stufenlos zu betreten ist und ob es barrierefreie Toiletten gibt.

In Römerstein gibt es bereits einen Vorstoß, eine mobile, barrierefreie Toilette zu bauen. Dadurch könne den Menschen beispielsweise die Teilhabe an Vereinsfesten ermöglicht werden. Susanne Blum ist die Leiterin der Geschäftsstelle Inklusionskonferenz. Sie ist stolz auf das, was die Gemeinde Römerstein in Sachen Inklusion bereits erreicht hat.

Der Inklusionsprozess hätte in Römerstein bereits vor einigen Jahren begonnen und wurde seitdem aktiv und engagiert betrieben. Der Arbeitskreis tage regelmäßig und die Ergebnisse würden sich sehen lassen. Doch die Inklusionskonferenz sei noch lange nicht am Ende ihre Reise. Es gebe in allen Bereichen immer Verbesserungspotential.

(Zuletzt geändert: Freitag, 12.04.19 - 17:54 Uhr   -   427 mal angesehen)
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