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Tübingen:

Ruhiger als erwartet - Debatte um das Cyber-Valley

Mit Tübingern und Tübinger Studenen über Tübinger Themen reden - Das ist die Idee hinter der Vortragsreihe Studentischer Dialog. Am Dienstagabend hatten die organisierenden Hochschulgruppen das zweite Mal eingeladen, und zwar zum Thema "Cyber Valley ist eine Chance". Experten der Forschungskooperation Cyber Valley, und aus dem Berich der Ethik standen den Studierenden Rede und Antwort.

Die Vertreter der Tübinger Hochschulgruppen, die die Abendveranstaltung zum Thema Cyber Valley organisiert haben, wirkten am Dienstagabend ruhig und entspannt , wie alle Anwesenden. Während Ende letzten Jahres das Thema "Cyber Valley" mit hoher Wahrscheinlichkeit noch Protestierende vor und im Audimax bedeutet hätte, blieb es wieder erwarten ruhig.

Die Studierenden haben zwar das Gefühl, dass die "Hochphase" zum Thema Cyber Valley vorbei ist, wichtig war ihnen dennoch Chancen, Risiken und Lösungen zu diskutieren. Die eingeladenen Experten aus dem Cyber Valley, und Ethik-Experte, Thilo Hagendorff, nahmen das Gesprächsangebot der Studierenden gerne an. Ein Austausch mit der Gesellschaft sei ein wichtiges Anliegen für den Forschungsverbund.

Dr. Michael Hirsch von der Forschungsabteilung von Amazon erklärt, dass es in den letzten Wochen und Monaten Kritik gegeben habe, die der Konzern sehr ernst nehme. Deshalb wolle man sich dem Dialog stellen und Fragen beantworten.

Die KI-Experten hatten die Möglichkeit den Anwesenden in 10-minütigen Impulsvorträgen einen kurzen Einblick in ihre Arbeit zur Künstlichen Intelligenz zu gewähren. Ausgestattet mit diesen Informationen beteiligten sich die Studierenden im Anschluss rege und interessiert, aber ohne die emotionalen Ausbrüche, vergangener Cyber Valley- Debatten.

Die Veranstaltung bot die Möglichkeit ein Bild davon zu erhalten, was im Technologie Park Tübingen im Moment und auch in Zukunft passieren wird. So sei es wichtig, zukünftige Anwendungsfelder von künstlicher Intelligenz aufzuzeigen.

Für eine ausgewogene Debatte wäre es wünschenswert gewesen, auch einen expliziten Gegner des Cyber Valleys unter den Vortragenden zu haben. Denn die konkreten Fragen der Kritiker, wie: Was passiert mit dem Tübinger Wohnungsmarkt durch den Einzug von Großunternehmen oder in was passiert mit den Ergebnissen der Tübinger KI-Forschung, blieben bisher leider unbeantwortet.

(Zuletzt geändert: Mittwoch, 19.06.19 - 18:00 Uhr   -   456 mal angesehen)
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