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Albstadt-Sigmaringen:

Nachhaltigkeit und Digitalisierung an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen

Nachhaltigkeit und Digitalisierung - diese Themen bestimmen nicht nur die politische Diskussion. Auch an den Hochschulen wird sich sowohl im Bereich Lernen, als auch beim Lehren einiges verändern. Für solche Veränderungen hat der Senat der Hochschule Albstadt-Sigmaringen jetzt grünes Licht gegeben.

Die Arbeitswelt verändert sich und dieser Veränderung wird bei der Fakultät Engineering der Hochschule Albstadt-Sigmaringen jetzt Rechnung getragen. Die Hochschule, aber auch die Studierenden müssen sich darauf einstellen, an vielen Stellen neue Wege zu gehen.

Das bedeutet unter anderem mehr Individualität und mehr Digitales. Für diejenigen, die beispielsweise einen Angehörigen pflegen oder während des Studiums arbeiten müssen, eröffnen sich so neue Chancen.

Viele Studierende waren daher auf die Dekane und auch auf Rektorin, Ingeborg Mühldorfer, zugekommen und hatten um eine Verlängerung der Studienzeit gebeten. Dr. Ingeborg Mühldorfer, Rektorin Hochschule Albstadt-Sigmaringen: "Und das Land Baden-Württemberg ist darauf eingegangen, dass wir unsere Studiengänge in individueller Teilzeit anbieten. Die Studierenden können während des Studiums auf uns zukommen und mit uns individuell für ihre Lebenslage einen Plan erstellen in welcher Zeit sie das Studium absolvieren wollen."

Aber nicht nur hier wird alles digitaler. Die Professoren an der Hochschule haben auch schon gute Erfahrungen damit gemacht, die Vorlesungen abzufilmen und ins Netz zu stellen. Jedoch ist nicht nur das Studieren an sich digitaler, sondern auch der Studieninhalt.

Prof. Hans-Joachim Illger, Dekan Fakultät Engineering: "Es gibt programmierbare Nähmaschinen, die sind global vernetzt, die können sie von hier aus programmieren. Also da können wir dort von der Näherei in China Daten ziehen, die sie dann hier analysieren können und beispielsweise für die Qualitätssicherung nutzen. Man kann digitale Prozessketten dazu nutzen, individuellere Produkte zu generieren."

Man kann Turnschuhe stricken und man kann die Sohle 3d-drucken. Das sind digitale Prozesse und wir haben so eine Digital steuerbare Strickmaschine. Das sind natürlich auch komplexere Maschinen an dieser Stelle, sondern man muss dann auch wissen, was man an dieser Maschine tut.

Solche Prozessketten sind nebenbei auch noch umweltschonend, da Ingenieure, Mechaniker oder Techinker sich beispielsweise Reisen zu anderen Firmenstandorten sparen können. Einen neuen Fokus auf mehr Nachhaltigkeit hat auch der Studiengang Wirtschaftsingenieurswesen.Dr. Lutz Sommer, Studiendekan Wirtschaftsingenieurswesen: "Was passiert in der Automobilindustrie? Was passiert im Mobilitätsverhalten und welche Auswirkungen hat das für die Produktion der Zukunft? Welche Auswirkungen hat das Mobilitätsverhalten und welche Auswirkungen hat das aber auch für die Umwelt. Wie sind Produkte und Innovationen zu managen, dass sie auch nachhaltig sind, dass sie auch diesem Faktor Rechnung tragen."

Ein Produkt zu entwickeln, ohne dabei das Thema Nachhhaltigkeit im Blick zu haben, sei heutzutage einfach nicht mehr denkbar. Da sind sich die Verantwortlichen einig. Mit den jetzt beschlossenen Veränderungen sei die Hochschule daher auf dem richtigen Weg.

(Zuletzt geändert: Freitag, 21.06.19 - 09:11 Uhr   -   571 mal angesehen)
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