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Hochschulen fordern bessere Finanzierung

Befristete Beschäftigungsverhältnisse, immer mehr Studenten und weniger Geld - all das macht der Hochschule Reutlingen, aber auch den anderen Hochschulen im Land zu schaffen. Sie fordern deshalb von der Politik finanziell so ausgesattet zu werden, dass sie Lehre und Forschung besser bewältigen können.

Schon vor über einem Jahr haben die Hochschulen für angewandte Wissenschaft Alarm geschlagen und auf Finanzierungslücken hingewiesen.

Die Ausgaben, die das Land für die Hochschulen im Allgemeinen tätigt, steigen zwar, allerdings komme weder bei der Hochschule Reutlingen, noch bei der Hochschule Rottenburg oder bei den anderen Hochschulen für angewandte Wissenschaften Geld an. Einzig die Universitäten würden davon profitieren.

Professor Hendrik Brumme, Präsident der HS Reutlingen,  vermutet, dass die Fehlkalkulation der Politik keine böse Absicht war. Er geht davon aus, dass Exzellenzinitiativen und ähnliche andere Projekte der Universitäten so kostenintensiv sind, dass schlicht nicht mehr viel  Geld übrig bleibe. 

Dennoch würde die Hälfte aller Ingenieure, die Hälfte aller Betriebswirte und sogar etwas mehr als die Hälfte aller Sozialarbeiter von den Hochschulen für angewandte Wissenschaft ausgebildet. Um den jungen Studenten auch weiterhin eine gute Ausbildung anbieten und weiterhin Forschung gut und richtig betreiben zu können, müsse sich daher etwas ändern. Deshalb richten die Hochschulvertreter einige Forderungen an die Entscheidungsträger aus der Politik.

Dr. Bastian Kaiser, der als Rektor die Hochschule Rottenburg leitet,  fordert  für die Hochschulen mehr Autonomie in finanziellen Belangen.

Außerdem fordern die Hochschulen jährlich 1000 Euro mehr pro Student. Damit würden die Hochschulen auf ein Niveau von 2007 kommen, was laut Bastian Kaiser keine übertiebene Forderung sei. Auch möchten die Hochschulen auf Änderungen von Tarifverträgen oder auf die Inflation reagieren können. Aktuell würden sich solche Dinge auf das Budget auswirken, was dazu führe, dass an anderer Stelle gespart werden müsse. Deshalb müsse die Politik etwas tun.

Alexander Leisner, Kanzler der Hochschule Reutlingen, war es wichtig darauf aufmeksam zu machen, dass die Hochschulen in allen Bereichen "eine starke Überlast fahren" und zwar in allen Bereichen.   

Ein "Weiter So" kann es nach Meinung der Hochschulvertreter schlicht nicht geben. Schließlich brauche die Wirtschaft auch weiterhin gut ausgebildete Fachkräfte und deren Ausbildung müsse eben auch sichergestellt werden.

(Zuletzt geändert: Montag, 29.07.19 - 16:39 Uhr   -   423 mal angesehen)
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