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Medizinische Innovationen - Pascal Kober besucht TETEC AG

"Es ist Wahnsinn, was die medizinische Technik zu leisten in der Lage ist!" Zu diesem Ergebnis kam der FDP-Bundestagsabgeordnete Pascal Kober nach seinem Besuch bei der Reutlinger TETEC AG. Dort arbeitet ein Forschungsteam, unter anderem, an neuen Verfahren zur Behandlung von Knorpelschäden.

In der Reutlinger Aspenhausstraße wir medizinisch-technische Innovation großgeschrieben. Denn hier sitzt die Firma TETEC – das ist kurz für Tissue Engineering Technologies. Ein Team aus Fachärzten und Wissenschaftlern arbeitet hier an der Entwicklung und Herstellung von körpereigenem Gewebeersatz und ist in diesem Bereich deutscher Marktführer.

TETEC CEO Gaissmaier erklärte: " Wir stellen mit Hilfe patienteneigener Zellen und Biomaterialien Implantate her, mit denen man Knorpelschäden, zum Beispiel in einem Kniegelenk oder auch einem Hüftgelenk heilen kann, bevor Arthrose entsteht. 

Die bei TETEC produzierten Implantate helfen den unterschiedlichsten Patienten. Auch einem jungen Mann der mit seinem Segelflieger verunglückt war und sich dabei einen Knorpelschaden zugezogen hatte.

Dieser Patient sei operiert worden, dabei wurde Knorpel entnommen. Die entnommenen Knorpelzellen habe man dann zu TETEC gebrach und ein Implantat hegestellt, so Gaissmaier. Der einstige Knorpelschaden sei nun komplett ausgeheilt, so der Mediziner weiter.

Die Ausheilung eines lokalen Knorpelschadens, egal wie entstanden, ist deshalb so wichtig, weil es sonst zu Arthrose, also schmerzhaftem Gelenkverschleiß, kommen kann.

Von der Arbeit, des mittlerweile 120 Mitarbeiter starken Unternehmens, zeigten sich am heutigen Dienstag, sowohl der geladene FDP- Bundestagsabgeordneter Pascal Kober als auch die anwesenden Gäste aus der Region begeistert. "Es sei Wahnsinn, was die Medizintechnik  leisten könne, freute sich der Bundestagsabgeordnete.

Ein besonderes Anliegen war es Pascal Kober  zu erfahren, wie die Politik die Arbeit von TETEC unterstützen kann, denn neue Erfindungen und Therapiemöglichkeiten müssten schnell zu den Patienten kommen, die Gesetzgebung stehe dem allerdings oftmals im Weg, so der FDP-Politiker. 

Über eine Stimme in Berlin, die künftig dabei helfen könnte bürokratische Hürden zu überwinden, würde man sich bei den Forschern von TETEC sicher freuen.


(Zuletzt geändert: Dienstag, 19.11.19 - 18:24 Uhr   -   521 mal angesehen)
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