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Ammerbuch :

Umweltschutz auch im kleinen Betrieb

Für kleine Betriebe ist die Umstellung auf umweltschonende Prozesse ein großer finanzieller Aufwand und stellt deshalb oft ein Hindernis dar. Der Ammerbucher Karosserie- und Lackierfachbetrieb Möhrle hat trotz seiner Größe von neun Mitarbeitern keine Kosten und Mühen gescheut, um seinen Betrieb so umweltschonend wie möglich umzubauen. Dafür erhielt er in diesem Jahr auch den Umweltpreis der Stadtwerke Tübingen. Für den grünen Landtagsabgeordneten Daniel Lede Abal eine interessante Station seiner Sommertour.

Für Umweltschutz steht ein Karosserie- und Lackierfachbetrieb im ersten Moment wohl eher nicht – dennoch hat Inhaber Jörg Möhrle aus Ammerbuch alles daran gesetzt, seinen Betrieb so umweltfreundlich wie möglich zu gestalten. Dieses Engagement bescherte ihm in diesem Jahr nicht nur den Umweltpreis der Stadtwerke Tübingen, sondern auch einen Besuch des grünen Landtagsabgeordneten Daniel Lede Abal, der sich interessiert an der Umstellung des Betriebs und der Konzeption zeigt.

Neben einer Einführung in die Arbeitsweise des Lackierens, erklärte Inhaber Möhrle vor allem, was er alles umgestellt hat, um seinen Betrieb umweltschonender zu gestalten. Das Herzstück sei der Bau des Blockheizkraftwerkes, so Möhrle, dieser stelle Wärme her und erzeuge gleichzeitig Strom, der im Betrieb verbraucht werde. Außerdem wurde noch ein Grasdach angebracht sowie eine höhere mehrfache Filteranlage, um einen höheren Abscheidegrad des Lackiernebels zu erhalten.

Begonnen hat die Umstellung mit kleinen Schritten wie der oben genannten Dachbegrünung oder einer Photovoltaikanlage.

Das neue Blockheizkraftwerk, das auch Strom erzeugt, war irgendwann nur noch eine logische Erweiterung – genau wie das Konzept einer neuen LED-Hallenbeleuchtung, die das ganze Projekt abrundet.

Die Anstrengungen des doch recht kleinen Ammerbucher Betriebs beeindruckte auch den Landtagsabgeordneten. Daniel Lede Abal zeigte hohe Bewunderung dafür, dass man sich in einem Betrieb, wo Lackiererei und Karosseriearbeiten stattfinden, zum Energieverbrauch Gedanken gemacht und umweltschonende Betriebsabläufe geschaffen hat.

Diese außergewöhnliche Idee kam Inhaber Möhrle nicht allein nur durch Umweltschutz-Gedanken. Er wollte auch der Gesellschaft und Deutschland etwas zurückgeben, da es ihm ermöglicht wurde, heute das zu tun, was er tut, und darin auch erfolgreich zu sein.

Mit vielen kleinen Schritten, die nach und nach umgesetzt werden, kann auch ein kleiner Betrieb viel für den Umweltschutz beitragen – das hat Jörg Möhrle mit seinem Eifer jedenfalls klar bewiesen.

(Zuletzt geändert: Mittwoch, 05.08.20 - 14:17 Uhr   -   509 mal angesehen)
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