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Tübingen:

FaireTrade-Kochshow - OB Palmer schwingt den Kochlöffel

Mit Kochen und Essen die Welt retten, oder sie zumindest ein kleines bisschen besser machen. Das wollen Hendrik Meisel und Klaus Hamelmann von der „FairTrade-Kochshow“.

Bei ihren Live-Events berichten die beiden Aktivisten von Reisen in ferne Länder und davon, wie der Verbraucher, durch seine Produktauswahl einen Beitrag zu fairem Handel leisten kann.

Zu diesem Anlass ließ es sich auch Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer am Donnerstagabend nicht nehmen den Kochlöffel zu schwingen. Wenn der Tübinger Rathaus-Chef, Boris Palmer,  sich, nach eigener Aussage, gegen die Talkshow und stattdessen für die aktive Teilnahme an der Fairen Kochshow entscheidet, dann wird klar hier muss etwas ganz besonderes passieren. Hendrik Meisel, der bei der FairTrade-Kochshow für das kulinarische zuständig ist, erklärt wie das Format entstanden ist. Und zwar aus einer Wette, mit dem heutigen Geschäftspartner Klaus Hamelmann. Es sei darum gegangen möglichst viele FairTrade-Produkte in eigenem Menü unterzubringen, so Meisel.

Aber bei der FairTrade Kochshow wird nicht nur gekocht, sondern auch gereist. Mit  Hamelmann besuchte Meisel unterschiedliche Orte um dort zu erfahren wie FairerHandel die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort verändert.

Denn erst dann werde deutlich, wie viel Arbeit in die Herstellung eines Produkts fließe und diese Arbeit müsse auch fair entlohnt werden, erläuterte Meisel im Laufe des Abends.

Der in Tansania angebaute und fair vertriebene Kaffee ist übrigens auch Oberbürgermeister Boris Palmer nicht fremd. Denn das Kaffeeanbaugebiet Moshi in Tansania ist durch eine Partnerschaftlich mit Tübingen verbunden. Deshalb gibt es im Tübinger Rathaus auch nur den Fair gehandelten Bio-Kaffee aus Moshi in Tansania zu trinken.  Zum gemütlichen Kaffee trinken hatte der OB gestern Abend aber keine Zeit, denn da hieß es Kochlöffel schwingen und Cashewkerne rösten. Die dann anschließend auf einem veganen Fruchtcurry landeten, das vom Publikum verköstigt wurde. Die gemeinsame Essenszubereitung mit FairTrade-Koch Hendrik hat Palmer viel Freude bereitet.

Faires Leben ist Palmer auch als Oberhaupt der Stadt Tübingen wichtig, die in diesem Jahr ihr 10. Jubiläum als Fairtrade Stadt feiert.

Um den Nachtisch, einen Weinapfel, kümmerte sich am gestrigen Abend Dr. Gisela Schneider, Direktorin des Deutschen Instituts für Ärztliche Mission - kurz Difäm e.V..

Die Medizinerin war schon etliche Male auf dem afrikanischen Kontinent unterwegs, auch deshalb ist fairer Handel ihr ein Anliegen und dazu könne jeder Einzelne einen kleinen Beitrag leisten, ohne dafür sofort Unsummen ausgeben zu müssen, so Schneider weiter.Wer könne, der solle bei Genuss und Luxusartikeln wie Kaffee und Schokolade anfangen, riet Boris Palmer.

So gelingt dann vielleicht auch das Vorhaben der Aktivisten der FairTrade-Kochshow: die Welt durch Essen ein bisschen besser zu machen.

(Zuletzt geändert: Freitag, 09.10.20 - 17:55 Uhr   -   866 mal angesehen)
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