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IHK Stuttgart warnt vor Lockdown - "Verheerende Folgen"

Die Präsidentin der Industrie- und Handelskammer (IHK) Region Stuttgart Marjoke Breuning warnt vor weiteren schwerwiegenden wirtschaftlichen Folgen für viele der rund 160.000 IHK-Mitgliedsbetriebe in der Region Stuttgart, sollte sich ein neuer Lockdown wie im Frühjahr dieses Jahres nicht vermeiden lassen.
Handel Weihnachtsgeschäft

„Ein neuerlicher Lockdown hätte verheerende Folgen für die Wirtschaft und den Wirtschaftsstandort insgesamt", so Breuning. "Daher erwarten wir von der Politik, dass zielgerichtete Maßnahmen ergriffen werden, die einen weiteren Anstieg der Infektionen verhindern helfen, gleichwohl aber von Augenmaß geprägt sind und das Wohl der Betriebe sowie deren Beschäftigten im Blick behalten", teilte die IHK mit.

Der Lockdown im Frühjahr dieses Jahres und damit verbundene Absatzeinbrüchen hatten laut IHK sehr viele Unternehmen an den Rand des Ruins gebracht. Rund 90.000 Unternehmen im Ballungsraum Stuttgart mussten demnach Bundes- und Landeshilfen beantragen und sind bis heute auf Unterstützungsmaßnahmen, wie etwa Überbrückungshilfen im Gastgewerbe, Tilgungszuschüsse für Kredite in der Event- und Taxibranche sowie Ausbildungsprämien für ausbildende Betriebe angewiesen.

Die IHK-Präsidentin appelliert daher an die Unternehmen in der Region Stuttgart, die Corona-Warn-App der Bundesregierung in den Belegschaften bekannter zu machen und deren Nutzung zu bewerben. „Je mehr Nutzer die Corona-App hat, umso besser kann das Warnsystem wirken und Menschen schützen. Sie ist ein wichtiger Bestandteil der Maßnahmen, um den starken Anstieg der Infektionszahlen einzudämmen", so Breuning. Ihr Appell richtet sich auch an die Politik, die von Kritikern wegen erleichterter Kontaktnachverfolgung vorgebrachten datenschutzrechtlichen Bedenken zu überprüfen

(Zuletzt geändert: Dienstag, 27.10.20 - 09:28 Uhr   -   1112 mal angesehen)
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