Wahlurne | Bildquelle: RTF.1

Tübingen:

Kritik am Verfahren zur Grünen-Urwahl im April

Stand: 01.03.22 12:41 Uhr

Die Bewerbungsfrist für eine Kandidatur für die Urwahl der Grünen zur OB-Wahl im Herbst in Tübingen ist abgelaufen - und es gibt nur eine einzige offizielle Kandidatin. Am Wahlverfahren übten jetzt einige Grünen-Mitglieder Kritik.

Ulrike Baumgärtner ist die einzige offizielle Kandidatin

In einer Urwahl am 3. April, wollen die Tübinger Grünen ihre Kandidatin oder Kandidaten für die Tübinger Oberbürgermeisterwahl im Herbst finden – der bisherige OB Boris Palmer wird aufgrund seines laufenden Parteiausschlussverfahrens parteilos antreten. In der Nacht zum Dienstag lief die Bewerbungsfrist ab und es gibt nur eine einzige offizielle Kandidatin – die Ortsvorsteherin von Tübingen-Weilheim, Ulrike Baumgärtner. Sie hatte bereits im Oktober ihre Kandidatur bekannt gegeben.

Kritik am Verfahren

Kritik am Urwahlverfahren teilten heute einige Grünen-Mitglieder des Stadtverbandes in einem offenen Brief an den Vorstand mit. So wurde zum einen kritisiert, dass Mitglieder, dass es keine Möglichkeit zur Briefwahl gebe, sowie, dass die digitale Wahlurne nur für einen Tag geöffnet wird. In einem freien Feld gäbe es des weiteren die Möglichkeit, für eine andere Person zu stimmen – hier müsse aber bereits im Vorfeld sichergestellt werden, dass diese Person die Wahl auch annehme, was laut den Briefschreibern, die geheime und freie Wahl untergraben würde.

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