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Landkreis Tübingen:

Zum Glück durchschnittlich - So war die Ernte dieses Jahr

Durchschnittlich - so beschreibt der Landwirt Ulrich Bechtle aus Tübingen-Waldhausen die diesjährigen Ernteerträge. Während die Hitze vorallem im Norden und im Osten für kräftige und teils existenzbedrohende Einbusen gesorgt hat, kann sich der Landkreis Tübingen nicht beklagen.
Ernte Tübingen

Durch die starke Hitze konnten die Landwirte in diesem Jahr ihrem Getreide beim Reifen fast zuschauen. Jetzt sind fast alle Früchte geerntet – und das viel früher als erwartet. Dabei hatte Ulrich Bechtle vor der Ernte noch einige Sorgenfalten auf der Stirn.

Wenn während der Ernte ein unerwarteter Regenguss gekommen wäre, hätte die Qualität stark gelitten. Doch der kam nicht - und deshalb war die Ernte gut. Die aktuelle Hitze sei trotzdem äußerst untypisch. Die Risse im Boden seien einfach zu extrem, so Bechtle.

Dennoch ist der Tübinger Landwirt zufrieden mit der diesjährigen Ernte – die sei bei manchen Getreidesorten besser, bei anderen schlechter gewesen. So sei sein Ertrag im Raps nicht ganz so gut wie erwartet, im Weizen sei er durchschnittlich, dafür aber im Emmer überdurchschnittlich gut. Allerdings bereitet Bechtle die Heuernte noch Sorgen. Das Gras würde bei der Hitze kaum wachsen. Das sei aber wichtig - seine Tiere benötigen schließlich auch im Winter etwas zu Essen. Damit das Grün wieder wachsen könne, müsse der Boden wieder durchnässt werden, erklärte der Tübinger Landrat Joachim Walter.

Der Landkreis Tübingen sei eine sogenannte Gunstregion. Hier habe es eben zur richtigen Zeit am richtigen Ort geregnet. Nicht so in Nord- oder Ostdeutschland. Die Landwirte in ganz Deutschland hoffen, dass jetzt noch ein kräftiger Regenguss kommt. Ulrich Bechtle hat noch einen weiteren Wunsch - nämlich, dass die Bevölkerung etwas mehr Rücksicht auf die regionale Landwirtschaft nimmt. Denn Korn und Brot gäbe es nur, wenn die lauten Mähdrescher über die Felder fahren würden.

(Zuletzt geändert: Dienstag, 07.08.18 - 16:49 Uhr   -   452 mal angesehen)
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