Im Namen von RTF.1-Chef Stefan Klarner begrüßte die Redaktion Maximilian Gerner in den RTF.1-Räumlichkeiten. Als Reutlinger kennt Gerner RTF.1 gut; im Studio war er allerdings noch nie zuvor gewesen. Auch in der heutigen Zeit habe Regionalfernsehen noch seinen Platz, so Gerner.
"Also, gerade auch, was Lokalsport, was lokale Veranstaltungen betrifft, die vielleicht mal nur einen kleinen Zeitungsartikel bekommen, die können dann über ein Regionalfernsehen halt Bewegtbild bekommen, ich denke, in dieser Nische hat es dann durchaus schon noch seinen Platz", so Gerner.
Er selbst sieht sich als authentische Stimme der jungen Generation. Als Digital Native will er die Digitalisierung im Land voranbringen. "Da reden dann Boomer über Digitalisierung und Co, aber das einzige, was sie halt kennen, sind irgendwelche KI-generierten TikTok-Videos, auf die sie dann regelmäßig reinfallen, ich glaube nicht, dass solche Leute authentisch quasi für unsere junge Generation sprechen können, so was möchte ich übernehmen, das geht dann auch über das Digitale hinaus in der Jugendpolitik, also, ich sage nur Nachtleben in Reutlingen beispielsweise ist ja seit Jahren einfach tot", sagt Gerner.
Den Landtag kennt Maximilian Gerner bereits. Seit vier Jahren ist er dort Berater für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft. Allerdings geht es ihm nicht darum, die Umwelt und das Klima zu schützen, beispielsweise mit Hilfe von erneuerbaren Energien. Viel wichtiger ist für ihn, die Energiekosten niedrig zu halten. Er will zurück zum Energiemix der Vergangenheit.
"Wie beispielsweise die drei letzten Kernkraftwerke wieder reaktivieren und darüber hinaus zumindest übergangsweise einen Ausstieg vom Kohleausstieg machen, um damit dann in Zukunft, bis wir da wieder unsere Energieversorgung auf sichere Beine stellen, für günstige Energie zu sorgen", so Gerner.
Die innere Sicherheit ist eines der Kernthemen der AfD. Für Maximilian Gerner ist es das zweitwichtigste Thema und zugleich ein Herzensanliegen. "Da gilt es natürlich personell und auch juristisch gesehen unsere Justiz und unsere Polizei hier wieder zu stärken, die sicheren Außengrenzen, eine Abschiebe- beziehungsweise nicht Abschiebepolizei, aber eine Grenzschutzpolizei nach bayerischem Vorbild, das ist alles mit heutigem Recht möglich, und einfach das, was eigentlich heute schon auf dem Papier gilt, endlich wieder konsequent durchsetzen."
Die AfD gilt als gesichert rechtsextremistisch. Deshalb will keine andere Partei mit ihr zusammen arbeiten. Einige fordern sogar die Einleitung eines Verbotsverfahrens. Maximilian Gerner lehnt das naturgemäß ab. "Sehr tragisch, dass diese Leute nichts mit Demokratie anfangen können, ja? Also, man braucht nicht glauben, nur weil man die politische Meinung von 20 bis 25 Prozent, in den östlichen Bundesländern ist es ja teilweise 40 Prozent und mehr verbietet, dass das irgendein Problem löst, ja? Die AfD ist deswegen entstanden, weil die etablierten Altparteien einfach dieses Land langsam, aber sicher gegen die Wand fahren", so Gerner.
Bei seinem Besuch nahm Maximilian Gerner im RTF.1-Studio einen Kandidatencheck auf. Das Ergebnis sehen Sie demnächst bei RTF.1.
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