OB Kandidatin CDU Silke Kurz | Bildquelle: RTF.1

Reutlingen:

Silke Kurz will Oberbürgermeisterin werden

Stand: 17.07.26 10:52 Uhr

Im Februar wird in Reutlingen ein neuer Oberbürgermeister gewählt. Als Wahltermin ist der Valentinstag angepeilt. Die CDU hat am Donnerstag den Wahlkampf eröffnet und ihre Kandidatin vorgestellt. Für die Reutlinger Christdemokraten wird die Anwältin und Untermehmerin Silke Kurz ins Rennen gehen.


Geschlossen steht die Partei hinter ihrer Kandidatin: Gemeinderats-Fraktion, die Abgeordneten für den Kreis Reutlingen und der Kreisverband. Sie alle werden mit Silke Kurz für deren Einzug ins Rathaus kämpfen – MIT Silke Kurz, nicht GEGEN Amtsinhaber Thomas Keck.

Laut dem CDU-Landtagsabgeordneten Dr. Maximilian Menton bringt Silke Kurz Unabhängigkeit von der Politik mit. "Das heißt, sie macht das aus Überzeugung. Und das ist eine Eigenschaft, von der ich mir heutzutage wünschen würde, dass die noch mehr in der Politik vertreten ist, dass Menschen in die Politik gehen und sich für ihre Heimat einbringen, die nicht unbedingt auf ein politisches Amt angewiesen sind."

Gabriele Gaiser, Parteivorsitzende und Bezirksbürgermeisterin, ergänzt: "Silke kurz ist hier verwurzelt, eine erfahrene Unternehmerin im Bereich Wirtschaft und Finanzen. Das sind die Hauptthemen, die uns in Reutlingen momentan beschäftigen. Und ihre Erfahrung und ihre Expertise, die sie nicht nur in der Theorie hat, sondern im eigenen Unternehmen gelebt hat und das Unternehmen aufgebaut hat, das können wir dringend hier gebrauchen."

Silke Kurz ist in Reutlingen geboren, aufgewachsen und zur Schule gegangen. Durch die Betriebe und Familien, die sie seit 20 Jahren berät, ist sie tief verwurzelt in der Stadtgesellschaft. Die Anwältin und Steuerberaterin möchte ALLE Wählergruppen erreichen: "Ich stehe für Wirtschaftskompetenz, für juristische Präzision und für eine weibliche Führung. Ich stehe für eine wirklich pragmatische lösungsorientierte Politik, ideologiefrei. Ich bin der Meinung, man muss sich in der Sache orientieren, was ist geboten, was ist erforderlich. Und das muss man dann anpacken und umsetzen." Ein "Weiter so!" darf es ihrer Meinung nach nicht geben.

Reutlingen stehe vor großen finanziellen und wirtschaftlichen Herausforderungen. Nach Auffassung von Silke Kurz sei es demnach unerlässlich, die Einnahmenbasis zu verbreitern. "Hier müssen wir auch über die Frage des Gewerbesteuerhebesatzes sprechen. Reutlingen hat im Landkreis den höchsten Gewerbesteuerhebesatz. Das ist ein entscheidender Nachteil in dieser Frage. Ich möchte, dass Reutlingen wieder wirtschaftsfreundlich ist, dass Unternehmen auch Lust haben, sich hier anzusiedeln und dazu möchte ich meinen Beitrag leisten." Reutlingen sei einst eine der reichsten Städte Deutschlands gewesen. Das ist sie nun nicht mehr, auch wenn sie laut Kurz das Potential dazu hätte. "Ich bin wirklich überzeugt davon, Reutlingen hat alles. Wir haben Flächen für Gewerbe, für Industrie. Wir müssen es nur besser machen und besser nutzen und eine klügere Finanzpolitik betreiben. Ich weiß, wie man ergebnisorientiert arbeitet. Ich weiß, wie man solide Finanzpolitik betreibt, das mache ich seit 20 Jahren."

Die OB-Kandidatin fühlt sich der Aufgabe gewachsen. Und auch die Partei hinter ihr glaubt, dass Silke Kurz der Stadt guttun würde.

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