Ein Erinnerungsfoto mit dem Resultat der getanen Arbeit und allen Teilnehmern und Gästen durfte am Ende natürlich nicht fehlen. Zu diesem Zeitpunkt hatten Andre Baumann, Manuel Hailfinger und Co. schon eine etwa 15-minutige Wanderung vom Zeltlager zur Arbeitsstelle hinter sich gebracht und die 14- bis 20-jährigen Teilnehmer bereits eine stattliche Menge an Wacholder-Ästen eingesammelt und für den Abtransport vorbereitet.
"Die jungen Leute vom Zeltlager sind motiviert und pflegen großartig die Wacholderheide. Sie haben schon einen riesigen Haufen Wacholder aufgetürmt und pflegen die Fläche, wo Silberdistel wächst und wo Orchideen wachsen – wirklich ganz toll" zeigt sich Baumann beeindruckt.
Die Wacholder-Pflege gehört, neben der Arbeit auf Streuobstwiesen und in Hochmooren, zu den häufigen Aufgaben in der regionalen Natur. Neben dem entsprechenden Arbeitseifer dabei – wie hier zu sehen – besonders wichtig: Teamarbeit.
"Mich hat die Gemeinschaft der jungen Leute beeindruckt. Dass sie so gut zusammen wachsen und sich für die Gemeinschaft und die Natur einsetzen. Das beeindruckt mich. [...] Also die junge Generation übernimmt Verantwortung. Sie setzt sich für die Heimat und für die Natur ein und das ist wirklich großartig" so Baumann.
Neben der Arbeit in der Natur darf aber auch ein bisschen gemeinsame Freizeit nicht zu kurz kommen. So steht in den nächsten Tagen unter anderem auch ein gemeinsamer Badetag in Zwiefalten auf dem Programm. Nur das Lagerfeuer im Zeltlager muss wegen Waldbrandgefahr ausfallen.
Zum Schluss durften die Teilnehmer den politischen Vertretern auch ihre Fragen und Anregungen mit auf den Weg geben. Viel drehte sich auch hier um den Naturschutz und dessen Stellenwert in der Politik.
"Also ich nehme mit, dass es junge Menschen gibt, die sich für die Heimat und für die Natur einsetzen, die – auch gegenüber der Politik – kritisch sind und sich wünschen, mehr Naturschutz zu machen. Deswegen gehe ich ganz motiviert von meinem Tag im Naturschutz-Jugendzeltlager ins Biosphärengebiet – wo ich auch die nächsten zwei Tage sein werde – und gestärkt nach Stuttgart" so der Staatssekretär.
Währenddessen sind die Jugendlichen noch knapp eine Woche gemeinsam in der Umgebung unterwegs. Noch bis zum 15. August dauert das Naturschutz-Jugendzeltlager 2026, dann sind die 14 gemeinsamen Tage für dieses Jahr auch schon wieder vorbei.
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