Eine Ape mit eingebauter Kaffeemaschine, ein paar Tische und Stühle, das ist auch schon alles, was es für das mobile Café braucht. Den Rest besorgen die Menschen, die Gäste, die Sandra Bertsch unter freiem Himmel, hier zum Beispiel auf dem Spielplatz Schafstall, bewirtet. Den Kaffee gibt es gegen eine Spende. Infomaterial über das Stadtteilsbüro gibt es gratis dazu. Und dann entstehen Gespräche und Begegnungen.
"Ja, das ist einfach wirklich eine tolle Möglichkeit, um ins Gespräch zu kommen. Mit den Menschen, die im Stadtteil wohnen. Und wir sind ja sozusagen daran interessiert, die Menschen kennenzulernen und die Ideen von den Menschen aufzugreifen und das bürgerschaftliche Engagement im Stadtteil zu unterstützen und zu fördern", so Sandra Bertsch.
Ob bei einer Tasse Kaffee oder bei einem Glas Apfelsaftschorle: So manche Idee, die den Stadtteil lebenswerter gemacht hatte, war hier entstanden. Sandra Bertsch: "Wir hatten bei einem der mobilen Cafés zum Beispiel eine Gruppe kennengelernt, die hatten die Idee, dass wir auf dem Walter-Gropius-Platz hier im Hohbuch irgendwas machen, was ein bisschen mehr belebt, und so sind wir auf die Idee mit dem White Dinner gekommen. Und das haben wir dann stattfinden lassen, und es war ein Riesenerfolg."
Ein Riesenerfolg ist nach Ansicht von Sandra Bertsch auch das mobile Café. Denn es zieht immer mehr Stammgäste an. "Wir sind jetzt seit Mai, nee, seit April unterwegs, und wir haben immer mehr Gäste, die kommen. Auch weil sie wissen, dass wir kommen. Also, zu Beginn war es eher so: Ach, ist das schön! Ihr seid hier! Und inzwischen ist es schon so, dass die Menschen auch wirklich kommen, weil wir da sind", so Bertsch.
Ute Bruckinger ist als Leiterin der Stabsstelle Bürgerengagement die Vorgesetzte von Sandra Bertsch. Auch für sie ist das mobile Café eine „tolle Sache". "Also, hinkommen zu den Menschen, wo sie sind, an die Plätze, Begegnungsmöglichkeiten schaffen, mit den Menschen ins Gespräch kommen, zu erfahren, was sie umtreibt, welche Bedarfe sie haben, welche Interessen, welche Fähigkeiten, was sie gerne auf die Beine stellen wollen, also dieses zu den Leuten gehen, unterwegs sein im Quartier, das ist eine ganz wichtige Sache", so Bruckinger.
Inzwischen sind immer mehr Menschen auf dem Spielplatz Schafstall mit Kaffee versorgt. Das mobile Café macht weiter die Runde. Wohin es kommt, das erfahren die Bewohner des Stadtteils Hohbuch-Schafstall im Newsletter des Stadtteilbüros, der alle zwei Monate erscheint.
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