Das Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung hat die beiden Alternativen im Kontext zum Mauerfall und dem Zusammenwachsen von Ost- und Westdeutschland verglichen.
Das Ergebnis: Live-Besuche und Videos zeigten sehr ähnliche Wirkung auf die Schüler. Beide stärkten das Perspektivenbewusstsein und vermittelten Wissen, auch wenn die Live-Besuche den Jugendlichen mehr Freude bereiteten.
Auch zeigte die Studie Grenzen auf: Beide Optionen hatten erst dann einen starken Effekt beim Vermitteln komplexer Themen, als sie über eine längere Zeit und nicht nur über eine einzelne Unterrichtseinheit behandelt wurden. Ein Besuch allein sei also nicht ausreichend.