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Schulbanker - Schüler führen virtuelle Bank beim Planspiel des Bankenverbands

Eine eigene virtuelle Bank leiten: Zinssätze festlegen, ein Aktienportfolio zusammenstellen, Marketingentscheidungen fällen - das sind unter anderem Aufgaben der Schüler des K1-Wirtschaftskurses des Tübinger Carlo-Schmid-Gymnasiums. Der Kurs nimmt mit insgesamt drei Teams bei einem Planspiel des Bundesverbands deutscher Banken teil, bei dem 745 Teams aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz gegeneinander antreten.

Endspurt – heute Abend werden die letzten Ergebnisse der Teams eingereicht. Auf insgesamt 20 Märkte verteilt, kämpfen die Teams um die jeweils höchste Punktzahl, denn wer die erreicht, fährt zur großen Preisverleihung nach Berlin. Ausschlaggebend sind dabei laut Danil Droxner vom Carlo-Schmid-Gymnasium zwei Faktoren: Zum einen müsse das Ranking der Bank erhöht werden, das könne über die Kapitalquote erreicht werden. Zum anderen sei wichtig, einen möglichst hohen Bilanzgewinn zu bekommen. Beide Komponenten würden dann die Gesamtpunktzahl ergeben.

Gemeinsam mit Letizia Frick, Simon Mehari, Benjamin Mäder und Tim Seidel bildet Danil die Argentum AG, eine der Banken der Schule. Die Jugendlichen sind nah dran, an ihrem Ziel nach Berlin zu fahren. Sie haben durch zusätzliche Aktionen, wie beispielsweise das Entwerfen eines Marketingplans, extra Spielgeld erhalten und sind im Rang weit oben. Auch ein eigens entworfenes Logo, ein Social Media Account und der Bericht in den Medien über das Projekt würden Spielgeld erzielen.

Wirtschaftslehrer Stefan Seitzer hat das Planspiel des Bankenverbands für seinen Kurs ausgewählt. Er findet es gut, wenn nicht nur die Theorie im Unterricht erlernt, sondern auch praktische Bezüge hergestellt werden. Die Schüler würden durch ein solches Projekt merken, warum sie lernen. Aus dem Grund, weil sie das Wissen tatsächlich brauchen, um im Projekt erfolgreich zu sein. Ohne den Unterricht würden sie von dem Spiel nichts verstehen. Und auch als Lehrer würde man wissen, warum man unterrichte.

Das Spiel Schulbanker ist in sechs Geschäftsjahre gegliedert, die in Echt jeweils einer Woche entsprechen. Zwischendurch ist jeweils eine Woche Pause. In jedem neuen Geschäftsjahr müssen Entscheidungen getroffen werden.

Die Aufgabe gliedere sich in verschiedene Themenbereiche, so Danil. Zum einen müssen die Schüler demnach Zahlen analysieren und auf deren Grundlage neue Entscheidungen treffen. Zum anderen müsse zusätzlich ein Aktienportfolio erstellt werden.

Insgesamt nimmt das Spiel die Schüler etwa eine bis eineinhalb Stunden pro Woche ein, wobei auch Zeit vom Wirtschaftsunterricht mit inbegriffen ist. Ihr Lehrer stand den Schülern dabei vor allem am Anfang des Spiels zur Seite. Da habe er Input gegeben, ihnen Basiswissen in Sachen Rechnungswesen vermittelt, erklärt wie eine Bank überhaupt funktioniert und was für Funktionen Banken in der Wirtschaft haben.

Ob die Schüler mit ihrer Argentum AG Ende März zur Preisverleihung nach Berlin fahren dürfen, um dort um die ersten drei Plätze zu spielen, erfahren sie am 1. März.

(Zuletzt geändert: Montag, 18.02.19 - 16:25 Uhr   -   364 mal angesehen)
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