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Beschluss der Bundesregierung:

Plastiktüten sollen aus dem Handel verschwinden

Die Bundesregierung hat heute den Abschied von der Plastiktüte eingeläutet: An den Supermarktkassen soll es bald keine Plastiktüten mehr geben, auch nicht gegen Geld - so beschloss es das Bundeskabinett.
Geschenke, Innenstadt, Shopping

"Plastiktüten sind verzichtbar, verbrauchen unnötig viel Ressourcen, belasten das Klima und verschmutzen die Umwelt", meint die Deutsche Umwelthilfe und begrüßt daher den Beschluss. Pro Jahr würden in Deutschland mehr als zwei Milliarden Einweg-Plastiktüten verbraucht. 

"Nachdem das Bundesumweltministerium jahrelang eine Verbotsregelung von Plastiktüten verweigerte und lieber auf industriefreundliche freiwillige Selbstverpflichtungen setzte, freuen wir uns, dass endlich ein Verbot ausgesprochen wurde", kommentiert der Leiter Kreislaufwirtschaft der Deutschen Umwelthilfe (DUH), Thomas Fischer. "In jeder Minute fallen hierzulande 3.700 Einweg-Plastiktüten als Abfall an. Für deren Herstellung werden nicht nur begrenzt vorhandene fossile Ressourcen vergeudet und das Klima belastet, sondern sie werden auch vielfach in der Umwelt entsorgt und verschmutzen diese"

Mehrweg-Tragetaschen seien eine gute Alternative, meint Fischer und betont, dass auch die so genannten Bio-Plastiktüten in der Gesamtbetrachtung nicht umweltfreundlicher seien. "Wir begrüßen, dass das Verbot auch für biobasierte und biologisch abbaubare Plastiktüten gilt, die eben nicht gesamtökologisch vorteilhaft sind", so Fischer.

(Zuletzt geändert: Mittwoch, 06.11.19 - 17:20 Uhr   -   288 mal angesehen)
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