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Mehrere Veranstaltungen zum Gedenken an die Befreiung von Auschwitz

Am 27. Januar 2020 jährt sich die Befreiung von Auschwitz zum 75. Mal. An diesem Tag wird den Opfern des Nationalsozialismus gedacht, oft mit besonderen Veranstaltungen. In Reutlingen wird es zusätzlich sieben weitere Veranstaltungen geben, die das Thema aufgreifen. Wir waren für Sie im Kulturzentrum franz.K, um uns einen Überblick zu verschaffen.

Auschwitz ist wie ein Synonym für den Massenmord an Juden, Sinti und Roma und Ausdruck des Rassenwahns. Seine Befreiung gilt nicht als Feiertag, sondern als Tag des Gedenkens und vor allem auch des Nachdenkens.

Zum bundesweiten Gedenktag am 27. Januar, gibt es daher jedes Jahr zahlreiche Gedenkveranstaltungen – in Reutlingen wird diese mit einer Ansprache von Oberbürgermeister Thomas Keck um 18 Uhr im Reutlinger Spitalhof stattfinden.

Doch anlässlich des 75. Jahrestags sind in der Achalmstadt weitaus mehr Veranstaltungen geplant als nur am eigentlichen Gedenktag selbst.

„Es ist schön, dass eben verschiedene Gruppen sich mit verschiedenen Aspekten der Thematik befasst haben. Dass Menschen kommen, die im künstlerischen Bereich tätig sind und dass dadurch dieses Gedenken auf breitere Basis gestellt wird und dadurch auch eine größere Wahrnehmung bekommen wird als nur eine Gedenkveranstaltung", erklärt Martin Burgenmeister, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Reutlingen West-Betzingen.

Los geht es bereits am 21. Januar mit einer Buchvorstellung in der Stadtbibliothek Reutlingen. Gefolgt von einem Vortragsabend zu den Überlegungen zum NS-Unternehmen „Wüste" am Albtrauf.

Am eigentlichen Gedenktag selbst, wird es am Abend zusätzlich in der Tonne einen speziellen Theaterabend gegen das Vergessen geben.

Im franz.K wird es nach dem 27. Januar, drei weitere Veranstaltungen zum Thema geben – unter anderem auch mit dem Dotschy Reinhardt Ensemble.

Zum Abschluss zeigt das Programmkino KAMINO den Film „Heimat ist ein Raum aus Zeit."

Die Veranstaltungen sollen sensibilisieren, gerade in einer Zeit, in der es wieder vermehrt Fremdenhass gebe, erklärt Initiator Martin Burgenmeister.

„Es ist das Gedenken, ein Ansatzpunkt dafür, dass die Menschen überhaupt die Problematik wahrnehmen. Dass sie ein Gespür für die Betroffenen entwickeln. Es gibt ja heute Menschen, die in ähnlichen Situationen leben und die dürfen nicht verachtet werden. Das Leben darf nicht in Frage gestellt werden. Es ist wichtig, dass die als Mitmenschen angenommen werden, dass wir Solidarität mit ihnen üben und dazu dienen diese Veranstaltungen ganz sicher auch", so Burgenmeister weiter.

Wer sich noch genauer über die verschiedenen Veranstaltungen informieren möchte, besucht am besten die Homepage des Kulturzentrums franz K.

www.franzk.net

(Zuletzt geändert: Donnerstag, 16.01.20 - 17:17 Uhr   -   1484 mal angesehen)
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