Der ehemalige Trigema-Chef Wolfgang Grupp, hier Archivbilder, sorgte im Juli für Schlagzeilen. Er kam ins Krankenhaus. Zugleich machten Berichte von einem Polizeieinsatz, einem Hubschraubereinsatz und von angeblichen gefallenen Schüssen die Runde. Die Region rätselte, was das alles zu bedeuten hatte. Wenige Tage später erklärte Grupp, er habe versucht, sich das Leben zu nehmen. Er leide an Altersdepressionen. Da mache man sich auch Gedanken darüber, ob man noch gebraucht werde, so Grupp.
Forscher der Hochschule Reutlingen haben gemeinsam mit Partnern aus der gesamten EU eine neue interaktive Kommunikationslösung für Autos entwickelt. HEIDI heißt das Forschungsprojekt. Die EU fördert es mit vier Millionen Euro. Und es geht um ein System, mit dem Fußgänger und Fahrzeuge im Straßenverkehr direkt miteinander kommunizieren können.
Projektleiter Cristobal Curio: "Es geht um die Interaktion von Fußgänger und Autofahrer, aber auch von Auto und Insassen des Autos. Das ist etwas ganz neues, dass wir diese beiden Kommunikationswege, wo etwas zum Beispiel im Wagen piepst, wo ein Fahrer beobachtet wird und wo die Außenumgebung, das sogenannte Environment beobachtet wird, dass in beide Richtungen kommuniziert wird."
Pfeil nach unten heißt, das Fahrzeug bremst, Pfeil nach oben, es fährt weiter, und das Auge heißt, das Auto hat den Fußgänger bemerkt.
Auf einer Abschlusstagung im Innoport in Reutlingen wurde das neue System erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Ziel ist es, für mehr Sicherheit, aber auch, für einen flüssigeren Verkehr zu sorgen.
Spatenstich für die Gartenschau in Bad Urach. Der Bagger stand allerdings still. Seine Schaufel kam nicht zum Einsatz. Stattdessen hatten die Gartenschau-Verantwortlichen einen Eisblock vorbereitet. Darin eingefroren steckte eine Zeitkapsel. Diese galt es zu befreien.
Bürgermeister Elmar Rebmann: "Die Zeitkapsel soll gefüllt werden mit all dem, was mit der Gartenschau im Zusammenhang steht, also praktisch von der Bewerbung bis zum Ende dieser Veranstaltung. Und dann wollen wir diese Zeitkapsel wahrscheinlich zum Ende der Ausstellungszeit im Oktober '27 an einer guten Stelle eingraben und somit der Nachwelt erhalten."
Elmar Rebmann, Klaus Tappeser und Norbert-Jakob Ferch rückten dem Eisblock zu Leibe und schafften es, die Zeitkapsel zu befreien. Im Hintergrund stieg bunt gefärbter Rauch auf. Mit viel Tamtam hatten somit die Bauarbeiten im Kurpark auch offiziell begonnen.
Die Züge der Regionalstadtbahn Neckar-Alb sollen zukünftig in Reutlingen gewartet werden. Und zwar auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs. Das haben Vertreter von Stadt und Regionalstadtbahn am zehnten Juli im Reutlinger Rathaus bekannt gegeben. Für das bisher an dieser Stelle geplante Güterterminal-Projekt ZELT bedeutet dies das Aus. Doch für die Regionalstadtbahn sei es die am besten geeignete Fläche.
Eugen Höschele, Verbandsvorsitzender der Regionalstadtbahn Neckar-Alb: "Sie liegt direkt an der DB-Strecke, und sie liegt an den Reaktivierungsstrecken, das heißt, Gomaringer Spange, nach Reutlingen rein, Echaztal, aus Reutlingen raus. Idealer geht es eigentlich nicht."
Wenige Tage später begann schon die Bürgerbeteiligung direkt vor Ort auf dem Güterbahnhofgelände. Und da herrschte reges Interesse. Die Bürger löcherten die Verantwortlichen der Regionalstadtbahn mit allerlei Fragen und gingen dabei bis ins Detail. Zur Sprache kam der Lärmschutz, aber auch die Finanzierung des neuen Betriebshofs.
Johannes Schwörer: "Ja, da freue ich mich natürlich unheimlich, und es gibt auch Kraft jetzt für die nächsten Jahre und Mut fürs Amt, wenn die Mitglieder der Vollversammlung so hinter einem stehen."
Die Wahl fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit im IHK-Forum in Reutlingen statt. Anschließend übergab Amtsvorgänger Christian O.Erbe den Staffelstab an Johannes Schwörer.
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