Dann die Ernüchterung: Auf 4,5 Prozent kam die Linke nach den ersten Hochrechnungen. Damit würde die Partei den Einzug in den Landtag verpassen.
"Wir sind tatsächlich schon ein bisschen enttäuscht" kommentierte Katharina Poppei. "Die Prognosen entsprechend nicht so ganz dem, was wir uns erhofft hatten. Wir bedanken uns natürlich trotzdem bei allen, die uns ihre Stimme gegeben haben und unser Wahlkampf hat gezeigt, warum es eigentlich eine Linke Stimme braucht" so die Landtagskandidatin.
Vor allem die Themen Miete und Soziales seien – Zitat – immer noch bei den Menschen. Als Grund für den Rückgang der Stimmen sieht sie das Kopf-an-Kopf Rennen zwischen Manuel Hagel und Cem Özdemir.
Da sich dieses aber erst in den letzten Wochen hochgeschaukelt habe, hofft Poppei noch auf die Auszählung der Briefwählerstimmen aus der Zeit davor.
"Die Hoffnung besteht auf jeden Fall. Gerade bevor das Kopf-an-Kopf Rennen passiert ist waren wir noch deutlich besser in den Prognosen. Dementsprechend hoffen wir, dass ein Einzug noch möglich ist. Schauen wir mal" so Poppei.
Auch wenn das nicht gelingen sollte sieht Katharina Poppei etwas Positives aus dem Landtagswahlkampf. Die Mitgliedszahlen im Landesverband haben sich laut ihr fast verdoppelt. Zumindest darauf will man bei den Linken aufbauen.
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