Die 85-jährige Ehefrau des Mannes hatte einen Abschiedsbrief ihres Gatten entdeckt und gemeinsam mit einer Betreuerin sein Zimmer aufgesucht. Dort fanden sie ihn tot auf. Da der Brief auch Hinweise auf seine Tochter beinhaltete, die in einer Betreuungseinrichtung in Tübingen wohnte, überprüfte die Polizei auch ihren Wohnort. Sie war ebenfalls bereits verstorben.
Die Staatsanwaltschaft und das Kriminalkommissariat in Tübingen ermitteln jetzt wegen des Verdachts eines interfamiliären Tötungsdeliktes. Sie vermuten, dass der Vater zunächst seine Tochter tötete und sich dann selbst das Leben nahm. Eine Obduktion soll weiteren Aufschluss geben.