Klicken, um Video anzuschauen
Wetter

Reutlingen

Leichter Regen
12 / 14° C
Luftfeuchte: 87%

Tübingen

Leichter Regen
11 / 14° C
Luftfeuchte: 87%

Balingen

Regen
12 / 12° C
Luftfeuchte: 10%
RTF.1-Community RTF.1-Community

Besuchen Sie uns auch auf

WERBUNG:

Corona:

Verdienstausfall wegen Quarantäne oder Kinderbetreuung - So gibts die Entschädigung

Arbeitnehmer, die wegen Corona-Quarantäne oder Schulschließungen nicht zur Arbeit konnten, können eine Entschädigung für den Verdienstausfall beantragen. Die Bearbeitung ist jetzt in neuen Händen - dauert aber dennoch. Wie ist der Stand, wo stellt man den Antrag und welche Voraussetzungen gibt es? Alle Infos hier!
Brieftasche Zuständig sind die Regierungspräsidien in Baden-Württemberg, also Tübingen, Stuttgart, Karlsruhe und Freiburg. Sie bearbeiten die Entschädigungsanträge. Anträge können über das gemeinsame Online-Portal www.ifsg-online.de eingereicht werden. Betroffene finden dort weitere Informationen sowie die genauen Anspruchsvoraussetzungen.

Mit der Übertragung der Zuständigkeit von den Gesundheitsämtern auf die vier Regierungspräsidien sollen die Gesundheitsämter entlastet werden.

Im nächsten Schritt wird nun vom Land Nordrhein-Westfalen das länderübergreifende Fachverfahren zur Bearbeitung der Anträge zur Verfügung erarbeitet. Sobald dieses funktionsfähig ist, können die Regierungspräsidien starten.

Wer hat Anspruch auf eine Verdienstausfallentschädigung?

Anspruch auf Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz haben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Selbständige und Freiberufler, die im Einzelfall von einer behördlich angeordneten Quarantäne oder einem Tätigkeitsverbot betroffen sind.

Anspruchsberechtigt sind zudem berufstätige Eltern, die durch die Betreuung ihrer Kinder aufgrund einer Schul- oder Kitaschließung nicht arbeiten können und deshalb einen Verdienstausfall haben.

Arbeitgeber muss den Antrag stellen

Bei Arbeitnehmern erfolgt die Antragstellung durch die Arbeitgeber, da diese den Entschädigungsanspruch in Vorleistung an die Arbeitnehmer für längstens sechs Wochen auszubezahlen haben. Nicht anspruchsberechtigt sind Unternehmen und Selbständige, die aufgrund der Corona-Verordnung ihren Betrieb schließen mussten. Das gilt auch für deren Beschäftigte.

„Sobald die vorgesehene bundesweite Software einsatzfähig ist, was bisher leider nicht der Fall ist, werden wir die Anträge in den nächsten Monaten mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln bearbeiten", sagt Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder. Sie bittet um Geduld. Vollständige Anträge, die bereits in den vergangenen Wochen bei den Gesundheitsämtern gestellt wurden, müssen jedoch nicht erneut eingereicht werden.

Bei Quarantäne oder Tätigkeitsverbot wird für die ersten sechs Wochen eine Entschädigung in Höhe des vollen Verdienstausfalls gewährt. Mit Beginn der siebten Woche wird sie in Höhe des Krankengeldes gewährt. Bei Kindertagesstätten- oder Schulschließung beträgt die Entschädigung 67 Prozent des Nettoeinkommens und wird derzeit für bis zu sechs Wochen gewährt. Sie ist auf einen monatlichen Höchstbetrag von 2016 Euro begrenzt. Zudem werden die für den Verdienstausfall fälligen Sozialversicherungsbeiträge bzw. Aufwendungen zur sozialen Sicherung teilweise erstattet.

Der Bundestag hat mit Zustimmung des Bundesrats beschlossen, dass die bislang geltende dreimonatige Antragsfrist für Erstattungen bei Tätigkeitsverboten, Absonderungen (Quarantäne) und Wegfall der Betreuungsmöglichkeiten auf 12 Monate verlängert wird (Zweites Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite).

Darüber hinaus beschloss das Bundeskabinett am vergangenen Mittwoch, dass die Verdienstausfallentschädigung pro Elternteil nicht nur wie bislang geplant sechs, sondern maximal zehn Wochen lang gezahlt werden kann. Alleinerziehende Eltern sollen sogar Anspruch auf bis zu 20 Wochen Entschädigung haben. Bundestag und Bundesrat müssen dieser Regelung allerdings noch zustimmen.

Welche Entschädigungen gibt es?

Bei Schul- und Kita-Schließungen: Nach § 56 Abs. 1a IfSG können sorgeberechtigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und Selbstständige für derzeit maximal sechs Wochen eine Entschädigung aufgrund von Kindertagesstätten- oder Schulschließungen erhalten. Voraussetzung: Die Kindertagesstätte oder Schule des Kindes wurde auf behördliche Anordnung geschlossen.Kein Anspruch besteht für gesetzlichen Feiertage, Schul- oder Kitaferien in den Betreuungszeiträumen, während derer die Einrichtungen ohnehin geschlossen gewesen wären.Das Kind hat das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet oder benötigt besondere Hilfe (zum Beispiel aufgrund einer Behinderung). Es gab keine Möglichkeit, eine alternative, zumutbare Betreuung des Kindes herzustellen (zum Beispiel durch ältere Geschwister oder eine Notbetreuung in der Schule oder der Kita).

Bei Quarantäne oder Tätigkeitsverbot: Nach § 56 Abs. 1 IfSG erhalten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und Selbstständige eine Entschädigung, wenn sie einen Verdienstausfall aufgrund einer behördlich angeordneten Quarantäne oder eines Tätigkeitsverbotes haben. Voraussetzung: Betroffene waren in Quarantäne nach § 30 IfSG oder hatten ein Tätigkeitsverbot nach § 31 IfSG. Sie haben keine Möglichkeiten, ihren Verdienstausfall durch eine andere zumutbare Tätigkeit auszugleichen. Betroffene sind selbst nicht erkrankt bzw. nicht arbeitsunfähig.

 

Betroffene können sich bei Fragen telefonisch unter 0721 / 926 – 8828 oder per Mail an entschaedigung-ifsg@rpk.bwl.de direkt an das Regierungspräsidium Karlsruhe wenden.

Montag, 27. Juli 2020
19:01 Testpflicht für Reiserückkehrer aus Corona-Risikogebieten beschlossen
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat eine Testpflicht für Reiserückkehrer angekündigt, die in Risikogebieten waren. [Weiterlesen]

13:06 Bayern kündigt Corona-Tests an Autobahnen für Reisende an
Urlaubsrückkehrer können sich in Bayern bald an Autobahnen in Grenznähe auf Corona testen lassen. Auf Parkplätzen sollen Teststationen entstehen. [Weiterlesen]
Donnerstag, 23. Juli 2020
10:45 Reiserückkehrer aus Mallorca positiv auf Corona getestet
Erste Reiserückkehrer aus Mallorca sind positiv auf das Corona-Virus getestet worden. So zum Beispiel eine vierköpfige Familie aus Cottbus. [Weiterlesen]
Mittwoch, 22. Juli 2020
06:59 Corona-Infektion kann Hirnschäden oder Schlaganfall verursachen
Viele Corona-Patienten sind nach der akuten Erkrankung nicht beschwerdefrei. Studien beschreiben zunehmend neurologische Auswirkungenvon COVID-19. Das Spektrum reicht von Riechstörungen bis hin zu schweren Schlaganfällen. In einigen Fällen bleiben neurologische Symptome und Ausfälle zurück. Auch die Spanische Grippe führte zu bleibenden neurologischen Problemen. Handelt es sich in beiden Fällen um virusvermittelte Autoimmunreaktionen? [Weiterlesen]
Mittwoch, 15. Juli 2020
15:39 Coronavirus schädigt offenbar Nervensystem
Das Coronavirus schädigt offenbar das zentrale Nervensystem - auch bei einem milden Krankheitsverlauf. Darauf deuten erstmals die Ergebnisse einer klinischen Studie hin. [Weiterlesen]
Freitag, 10. Juli 2020
17:40 Zustimmung zu kostenloser Atemmasken-Verteilung in BW
Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste begrüßt Pläne des Landes Baden-Württemberg, Atemschutzmasken anzuschaffen und kostenlos an das Gesundheitswesen auszugeben. [Weiterlesen]
Mittwoch, 08. Juli 2020
17:58 Forscher entwickeln neutralisierende Antikörper gegen Covid-19
Forscher haben neutralisierende Antikörper gegen Covid-19 entschlüsselt. Diese werden jetzt zusammen mit Boehringer Ingelheim weiter entwickelt und sollen bald in klinischen Studien untersucht werden. [Weiterlesen]
Montag, 06. Juli 2020
14:16 Politik will Maskenpflicht mehrheitlich beibehalten
Die Politik will die Maskenpflicht mehrheitlich beibehalten. Vorstöße einzelner Politiker, sie aufzuheben, ernteten Widerspruch - auch aus Baden-Württemberg. [Weiterlesen]
Freitag, 03. Juli 2020
16:10 Start der bundesweiten Antikörperstudie in Reutlingen
Das Corona-Virus beschäftigt uns auch weiterhin und jede Meldung über neue Fortschritte bei der Impfstoffsuche machen Hoffnung auf ein normales Leben. Doch auf was fußen beispielsweise die Maßnahmen gegen die Virusverbreitung. Helfen soll jetzt eine bundesweite Studie des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung, die durch ihre Forschungsergebnisse eine Grundlage für Handlungsempfehlungen schaffen soll. Am Freitag startete in Reutlingen die Studie mit Unterstützung der Johanniter, des Landkreises Reutlingen und der Stadt Reutlingen. [Weiterlesen]
Dienstag, 30. Juni 2020
08:35 Zirkusverband appelliert an Kommunen, Gastspiele zu ermöglichen
Der Verband Deutscher Circusunternehmen appelliert an Kommunen, Gastspiele ab September zu ermöglichen. Sonst drohe das Aus für viele Zirkusse. Wo Zirkusse festsitzen, sollen sich die Kommunen kulant zeigen. [Weiterlesen]

07:49 Debatte über Corona-Tests für alle - Ärzteverbände skeptisch
Nach dem Vorstoß Bayerns, alle Bürger auf Corona zu testen, hat Ärztepräsident Klaus Reinhardt davon abgeraten. Der Chef des Hausärzteverbandes fordert eine nationale Strategie. Die CSU kontert die Kritik und fordert auch von anderen Bundesländern mehr Tests. [Weiterlesen]
Montag, 29. Juni 2020
16:39 Veranstalter Markus Bastian zur derzeitigen Situation seiner Branche
In der vergangenen Woche erstrahlten im Rahmen der "Night of Light" in ganz Deutschland ausgewählte Bauwerke in Feuerrot. So auch in Reutlingen - RTF1 berichtete. [Weiterlesen]

14:08 Palmer überlegt Corona-App verpflichtend zu machen
Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer äußerte am Wochenende die Idee, eine Pflicht für die Nutzung der Corona-App, für in der Universitätsstadt einzuführen. [Weiterlesen]
Mittwoch, 17. Juni 2020
17:25 Corona-App - Wie kommt die Warn-App bei den Verbrauchern an?
Am gestrigen Dienstag ist die Corona-Warn-App in ganz Deutschland gestartet. Medienberichten zufolge haben bereits 6,5 Millionen Menschen die App auf ihrem Smartphone installiert. [Weiterlesen]

11:52 Curevac darf potentiellen Corona-Impfstoff an Menschen testen
Die Tübinger Biotechfirma Curevac darf eine klinische Studie mit einem potenziellen Corona-Impfstoff beginnen. Es bekam die Zulassung, den Wirkstoff an gesunden Freiwilligen zu testen. [Weiterlesen]
Dienstag, 16. Juni 2020
06:41 Corona Warn App ist verfügbar - Nutzer entscheiden über Erfolg
Die Corona-Warn-App des Bundes ist verfügbar. Sie steht in den Appstores und soll anzeigen, ob man in Kontakt mit einer infizierten Person war und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. [Weiterlesen]
Montag, 15. Juni 2020
15:19 Bund steigt beim Impfstoffhersteller Curevac ein - Hoffnung auf Corona-Impfstoff
Um die Entwicklung eines Corona-Impfstoffes anzuschieben, steigt der Bund mit 300 Millionen Euro beim Tübinger Biotech-Unternehmen Curevac ein. Über die KfW wird der Bund etwa 23 Prozent an der Firma halten. [Weiterlesen]
Sonntag, 14. Juni 2020
13:22 Wieder mehr Unterricht
Wie das baden-württembergische Kultusministerium mitteilte, wird es ab Montag wieder mehr Unterricht an den Schulen des Landes geben. [Weiterlesen]
Samstag, 13. Juni 2020
09:47 Sportwettbewerbe wieder möglich
Das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport sowie das Gesundheitsministerium haben verkündet, dass ab dem 11. Juni wieder Wettkämpfe im Breiten- und Leistungssport ausgetragen werden dürfen. [Weiterlesen]
Dienstag, 09. Juni 2020
06:57 IT-Experten des TÜV checken Corona-App auf Datenschutz
Vertrauen und Akzeptanz sind entscheidend dafür, dass die Corona-Warn-App ein Erfolg wird. IT-Experten des TÜV prüfen sie nun auf Datensicherheit. Worauf sie besonders Wert legen: [Weiterlesen]

(Zuletzt geändert: Freitag, 22.05.20 - 13:03 Uhr   -   1747 mal angesehen)
blog comments powered by Disqus
WERBUNG:
WERBUNG: