Zahlreiche politische Vertreter von FDP,Grüne, SPD und CDU, wie auch die Reutlinger Bürgerinnen und Bürger, nahmen an der Demonstration teil, um so für Frieden, Freiheit und Demokratie in Europa einzustehen.
Es sei wichtig ein Zeichen zu setzen, betonte Reutlingens Stadträtin Sarah Zickler am Sonntagabend im Rahmen der Solidaritätskundgebung für die Ukraine. Außerdem sei es ihr als Stadträtin wichtig einen Ort anzubieten wo die Reutlingerinnen und Reutlinger zusammenkommen können um sich solidarisch mit der Ukraine zu zeigen.
Dem Aufruf, sich unter dem Motto "Frieden für Europa # Stand with Ukraine" solidarisch mit der Ukraine zu zeigen folgten, neben vielen Reutlinger Bürgerinnen und Bürgern, auch zahlreiche Vertreter aus und Bundes, Landes- und Kommunalpolitik, mit Ausnahme der AfD.
Reulingens Landrat Dr. Ulrich Fiedler erklärte, da alle Menscehn von der Situation betroffen seien, sei es eben auch wichtig, sich mit den aus der Ukraine flüchtenden Menschen zu solidarisieren. Auf die Frage, ob der Landkreis denn auch auf die Flüchtenden aus der Ukraine vorbereitet sei entgegnete er, man könne sich schlicht nicht auf alles vorbereiten. Seit Kriegsbeginn arbeite der Landkreis aber intensiv daran die Flüchtlingsaufnahme vorzubereiten und so bestmöglich vorbereitet zu sein. Zickler, die gemeinsam mit weiteren Stadträten, die gestrige Kundgebung organisiert hatte, zeigte sich mit den Maßnahmen der Bundesregierung hinsichtlich des Krieges der Ukraine sehr zufrieden.
Jessica Tatti, Abgeordnete für die Linke im Bundestag, befürwortet zwar zielgerichtete Sanktionen, die insbesondere diejenigen Treffen die das System-Putin unterstützen, betont aber auch mit der, von Kanzler Scholz angekündigten, Aufrüstung der Bundeswehr für 100 Milliarden Euro, sei sie nicht zufrieden. Sie glaube nicht, dass diese Maßnahme der Ukraine nachhaltig helfen könne, so Tatti abschließend.
Einig zu sein schienen sich die Anwesenden am gestrigen Abend in einer Sache. Nicht nur mit den Menschen in der Ukraine, sondern auch mit der russischen Bevölkerung gelte es sich solidarisch zu zeigen. Denn beim Krieg in der Ukraine handle es sich um Putins Krieg, und nicht Russlands Krieg.
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