Photovoltaikanlagen auf dem Isolde-Kurz-Gymnasium | Bildquelle: RTF.1

Reutlingen:

Oberbürgermeister Keck besucht Photovoltaikanlage auf dem Isolde-Kurz-Gymnasium

Stand: 27.08.26 15:24 Uhr

Auf dem Dach des Isolde-Kurz-Gymnasiums produzieren inzwischen schon seit 2 Jahren Photovoltaikanlagen grünen Strom.


Jetzt kam Oberbürgermeister Thomas Keck zu Besuch, um Bilanz zu ziehen. Die Solaranlage auf der Schule ist nur eine von vielen, die der Stadtkonzern über die letzten Jahre aufgebaut hat, wie der Oberbürgermeister erklärt.

"Die Stadt hat, wenn das Jahr '26 zu Ende geht, 29 Photovoltaikanlagen auf eigenen Gebäuden. Und die erzeugen zusammen etwa 1,4 Millionen Kilowattstunden. Das ist eine enorme Zahl."

2024 weihte die Stadt 15 Eigenverbrauchsanlagen ein, 2025 waren es 6. Dieses Jahr wurden schon 3 gebaut. Die Anlage auf dem Gymnasium bedeckt einen großen Teil des Daches, mit wenigen Ausnahmen. Ein Bereich liegt im Schatten eines nahen Baumes und die untere Ebene des Dachbaus war strukturell nicht geeignet. Doch trotzdem produzieren die Anlagen genug, um einen ordentlichen Teil des Schulverbrauchs abzudecken.

Kathrin Berger, die Chefin des Gebäudemanagements der Stadt, liefert die Zahlen: "Es werden 70 % des Stroms verwendet, natürlich nur in den Zeiten, wo auch die Sonne da ist. In den Zeiten, wo gerade im Winter weniger Sonneneinstrahlung da ist, da muss natürlich zugeschaltet werden. Aber im Großen und Ganzen sind 70 % sehr viel, was wir leisten können. Und die anderen 30 % werden dann ins öffentliche Netz eingespeist."

Die Solarmodule bedecken 600 Quadratmeter der Dachfläche. Pro Jahr entstehen hier über 90.000 Kilowattstunden Strom. Speichern kann die Schule den Strom nicht, dafür fehlt bisher die Batterieinfrastruktur. Trotzdem rentiert sich der ursprüngliche Preis der Anlage bereits nach 5 Jahren. Die Laufzeit umfasst mindestens 20.

Nimmt man alle solchen Anlagen der Stadt zusammen, sind die Ersparnisse groß, wie Keck erklärt: "Wir sind dadurch in der Lage, etwa 10 % der städtischen Stromkosten einzusparen. Das sind 230.000 Euro im Jahr. Und das ist was."

Auch weitere Anlagen befinden sich in Planung. Unter anderem sollen 2027 Photovoltaiksysteme auf dem Bildungszentrum Nord und auf der Eichendorff-Realschule entstehen. Die Stadt will ihr Ziel einhalten, den Stadtkonzern bis 2040 klimaneutral aufzustellen.

WERBUNG:



Seitenanzeige: